Schüsse bei Rihanna: Der Täterin droht lebenslange Haft

Schüsse bei Rihanna: Der Täterin droht lebenslange Haft

- Melina Becker
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Dieser Vorfall in Beverly Hills hat Rihanna (38) und ihre Familie zutiefst erschreckt. Die Sängerin war mit ihrem Partner A$AP Rocky (37) und den drei gemeinsamen Kindern in ihrem Haus, als eine Frau namens Ivanna Ortiz vor der Villa mehrfach mit einer halbautomatischen Waffe schoss. Insgesamt acht Personen befanden sich zum Zeitpunkt der Tat im Gebäude, darunter auch Rihannas Mutter und zwei Angestellte. Niemand wurde körperlich verletzt, doch eine Quelle erklärte gegenüber dem Magazin People, der Vorfall sei "beängstigend" für die Sängerin gewesen. Die 35-jährige Ortiz soll mit dem Auto vor das Anwesen gefahren sein, dort die Schüsse abgefeuert und anschließend geflohen sein, bevor sie kurz darauf in Sherman Oaks festgenommen wurde.

Ivanna wurde am 10. März vor Gericht angeklagt und muss sich wegen 14 Anklagepunkten verantworten, darunter ein Vorwurf des versuchten Mordes. Laut Anklageschrift war die Tat "willentlich, bewusst und vorsätzlich". Zusätzlich wird ihr in zehn Fällen Körperverletzung mit einer halbautomatischen Schusswaffe sowie in drei Fällen das Schießen auf ein bewohntes Gebäude vorgeworfen. Die Frau aus Florida soll auch auf ein Nachbarhaus gefeuert haben, in dem sich zwei weitere Personen aufhielten. "Das Eröffnen von Feuer in jedem bevölkerten Viertel ist extrem gefährlich, bringt Leben in Gefahr und wird vollständig strafrechtlich verfolgt", erklärte Bezirksstaatsanwalt Nathan J. Hochman in einer Pressemitteilung. Wenn Ivanna schuldig gesprochen wird, droht ihr lebenslange Haft. Ihre Kaution wurde auf etwa 1,6 Millionen Euro festgesetzt, die Anhörung ist für den 25. März angesetzt.

Rihanna lebt mit ihren drei Kindern RZA, Riot und der sechs Monate alten Tochter Rocki sowie mit Rapper A$AP Rocky in dem Anwesen in Beverly Hills. Das Paar hatte die Geburt der Tochter erst vor wenigen Monaten bekanntgegeben. Ob Ivanna eine persönliche Verbindung zu der Sängerin hat, ist unklar. Ein Facebook-Profil, das offenbar der Angeklagten gehört, enthält jedoch mehrere Beiträge, in denen sie Rihanna erwähnt. In einem Post vom 23. Februar schrieb sie: "Sag etwas direkt zu mir, anstatt herumzuschleichen, als würdest du mit mir reden." Die 35-Jährige hat laut einem Bericht der Los Angeles Times bereits mehrere Vorstrafen. Ein Anwalt des öffentlichen Verteidigers gab zunächst ein Plädoyer auf nicht schuldig ab, zog dieses später jedoch bis zur Anhörung Ende März wieder zurück.

Rihanna, Sängerin
Getty Images
Rihanna, Sängerin
ASAP Rocky und Rihanna in Santa Monica, Februar 2026
ActionPress
ASAP Rocky und Rihanna in Santa Monica, Februar 2026
Rihanna und A$AP Rocky, Juni 2025
Getty Images
Rihanna und A$AP Rocky, Juni 2025
Sollte es bei einem Schuldspruch auf lebenslange Haft hinauslaufen?