Chris Hemsworth spricht über Alzheimer-Diagnose des Vaters
Die Glamourwelt Hollywoods zeigt selten ihre verletzliche Seite, doch wenn Chris Hemsworth (42) über seinen Vater Craig spricht, versagt dem sonst so starken Thor-Darsteller die Stimme. Er offenbart, wann und wie er von der Alzheimer-Diagnose seines Vaters erfuhr – und wie sehr ihn das erschütterte. In Jay Shettys (38) Podcast "On Purpose" schilderte der Schauspieler, dass die Familie zuerst kleine Warnzeichen bemerkte: "Das Offensichtliche ist das Gedächtnis und eine Art leichte Stimmung, Veränderungen und Verschiebungen und Vergesslichkeit und so weiter." Kurz darauf brachte eine Untersuchung Gewissheit. Chris berichtet, dass die Veränderungen in den letzten zwei Jahren stärker spürbar wurden und die Diagnose wie ein "Schock für das System" wirkte.
Im Podcast erinnert sich Chris an das Gespräch, in dem sein Vater ihn noch beruhigen wollte. Einige Jahre später habe dann seine Mutter Alarm geschlagen. "Meine Mom sagte zu mir, ich glaube, wir müssen Dad checken lassen, da sind Anzeichen, die mir Sorgen machen", erzählt der Schauspieler im Gespräch mit Jay Shetty. Die Tests ergaben schließlich, dass sowohl Craig als auch Mutter Leonie jeweils zwei Kopien des APOE4-Gens tragen, das das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um ein Vielfaches erhöht. "Dann haben also automatisch ich, Luke und Liam jeweils zwei Kopien von APOE4", erklärt der Schauspieler. "Es war ein echter Schock für uns alle", beschreibt der Australier den Moment, in dem ihm klar wurde, was diese genetische Konstellation für seinen Vater und die ganze Familie bedeuten könnte.
Aus der Verzweiflung erwuchs bei Chris ein kreativer Drang, die kostbaren Momente mit seinem Vater festzuhalten, bevor sie für immer verloren gehen. Sein neuer Dokumentarfilm "A Road Trip To Remember" zeigt eine berührende Reise durch Australien, bei der Vater und Sohn gemeinsam die Stätten von Chris' Kindheit besuchen. Chris spricht liebevoll über gemeinsame Fahrten, Fotos und kleine Routinen, die Craig Freude bereiten. Während sie durch die Landschaften fahren, wird die grausame Ironie des Titels immer deutlicher – es ist nicht nur eine Erinnerungsreise, sondern möglicherweise eine der letzten Gelegenheiten, gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.







