Bachelor-Zeit: Samira wurde als transsexuell bezeichnet
Im Dschungelcamp spricht Samira Yavuz (32) offen über ihre Vergangenheit im TV-Format Der Bachelor, das für sie den Start ins Rampenlicht bedeutete – allerdings keine durchweg positive Erfahrung. In der Runde berichtet sie von Kommentaren, die sie damals verletzt hatten. So sei behauptet worden, sie sei früher ein Mann gewesen. "Die haben eiskalt gesagt, ich war mal ein Mann, also ich wäre eine Transsexuelle", berichtet sie. Einige hätten behauptet: "Man sieht ihr das so an, ihre Gesichtszüge sind so maskulin, sie war mal ein Mann." Die Geschichte sorgt für entsetzte Reaktionen im Camp. Besonders Simone Ballack (49) zeigt sich fassungslos und entgegnet deutlich: "Aber du siehst doch nicht aus wie ein Typ."
Im Dschungeltelefon legt Samira Yavuz noch einmal nach und spricht sehr persönlich über ihr Selbstbild. "Ich bin so gerne eine Frau. Ich spiele so gerne mit meinen Reizen. Und dann hörst du, dass du genau das nicht ausstrahlst", erzählt sie nachdenklich. Später kommt sie in der Runde auch auf ihre Playboy-Fotos zu sprechen und schwärmt: "Diese Playboy-Bilder... ich habe noch nie mit so viel Spaß Geld verdient." Es sei "eine richtig krasse Erfahrung" gewesen. Mit ihren Worten möchte Samira vor allem andere Frauen bestärken, sich in ihrem eigenen Körper wohlzufühlen. Dabei betont sie, dass sich niemand ausziehen müsse – aber wenn eine Frau "einen Minirock tragen" wolle, solle sie das ganz selbstverständlich tun.
Bereits am Vortag legte die zweifache Mama eine weitere Facette ihrer Vergangenheit offen. Offen sprach sie darüber, ohne Vater aufgewachsen zu sein und sich als Kind oft abgelehnt gefühlt zu haben. "Er hatte nie Interesse an mir, ganz schlimm. Richtige, schlimme Daddy-Issues", erzählte sie gegenüber Stephen Dürr (51). Erst mit 18 Jahren erfuhr sie durch Unterlagen vom Jugendamt, dass sie zwei Halbgeschwister hat. "Das ist eine krasse Story, ich habe meine Schwester über Instagram gefunden", berichtete sie. Auch den Kontakt zu ihrem Halbbruder knüpfte sie erst, als sie für ihren BAföG-Antrag den Einkommenssteuernachweis ihres Vaters suchte. Auf ihre Kontaktversuche habe sie keine Antwort erhalten, deshalb sei sie kurzerhand selbst zu seiner Adresse gefahren.









