

So geht es im Fall um D4vd und Mordopfer Celeste weiter
Neue Wendung im Fall um Celeste Rivas: Die zerstückelte Leiche der 14-Jährigen wurde im September 2025 im Kofferraum eines Teslas in Los Angeles gefunden, der dem Sänger D4vd (20) gehört. Während die Öffentlichkeit sofort den Musiker ins Visier nahm, betonen Ermittler und Expertinnen, dass er nicht der einzige mögliche Verdächtige ist. Ex-NYPD-Sergeant Joe Giacalone erklärte in der Us-Weekly-Reihe "Uncovered", dass auch Menschen aus D4vds Umfeld befragt werden müssten. Besonders brisant: Freund Neo Langston wurde am 22. Januar festgenommen, weil er als Zeuge nicht vor Gericht erschienen war. D4vd war zum Zeitpunkt des Leichenfunds auf Tour und weist jede Beteiligung zurück.
Investigativjournalistin Kristin Thorne erinnerte in der Sendung daran, dass der Fundort allein kein Beweis sei: "Nur weil Celestes Körper im Kofferraum gefunden wurde, ist das kein Beweis dafür, dass er etwas mit ihrem Mord zu tun hat." Giacalone stützte diese Linie: "Es ist sein Fahrzeug, klar. Das heißt aber nicht automatisch, dass er verantwortlich ist." Die Polizei geht davon aus, dass die Überreste mehrere Wochen im Wagen lagen. Unklar bleibt, wann Celeste starb – das Mädchen war bereits im April 2024 von zu Hause weggelaufen. Gegen D4vd wurden bisher keine Anklagen erhoben. Ein Sprecher ließ nach dem Fund wissen, der Künstler sei informiert worden und kooperiere trotz seiner laufenden Tour umfassend mit den Behörden. Langston wurde nach einem Haftbefehl außerhalb des Bundesstaats in Helena, Montana, festgenommen, zunächst im Lewis and Clark County Detention Center eingebucht und später an das LAPD überstellt; nach Zahlung einer Kaution von über 50.000 Euro kam er am 24. Januar frei. Die Ermittlungen dauern an.
Vor einem Monat hatte das Portal TMZ berichtet, dass eine Mordanklage gegen den Musiker im Raum stehe. Wie damals aus Justizkreisen bekannt wurde, stand eine Entscheidung der Grand Jury über eine mögliche Anklage kurz bevor. Besonders Staatsanwältin Beth Silverman und ihr Team sollen den Verdacht geäußert haben, D4vd stehe mit dem Tod von Celeste in Verbindung. Die Ermittler setzten damals große Hoffnungen auf das Material der Überwachungskameras aus der damaligen Villa des Künstlers in den Hollywood Hills. Durch die Auswertung wollten die Behörden rekonstruieren, ob und wann das Mädchen sich dort aufgehalten hatte.




