Trotz Mamas Bedenken: Jacob Elordis kurioser Weg zu del Toro
Jacob Elordi (28), bekannt aus der Serie Euphoria, hat eine besondere Geschichte zu erzählen, wenn es um seine Zusammenarbeit mit Guillermo del Toro (61) und dessen Netflix-Hit "Frankenstein" geht. Der Horrorfilm, der kurz nach dem Start im November 2025 Rekorde brach und in den ersten drei Tagen beeindruckende 29,1 Millionen Aufrufe verzeichnete, brachte Jacob eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. Doch beinahe hätte diese Kooperation nie stattgefunden. Der Schauspieler erinnerte sich bei einem Event in London daran, wie seine Mutter ihm als Kind aus Spaß ins Gewissen redete, nachdem ihn das verstörende DVD-Cover von "Pans Labyrinth" fasziniert und geängstigt hatte. "Du darfst niemals mit diesem Mann arbeiten", hätte sie damals gesagt.
Die ironische Warnung seiner Mutter bezog sich auf del Toro, den Schöpfer zahlreicher ikonischer Figuren wie dem bleichen Monster aus "Pans Labyrinth". Als Kind durfte Jacob schließlich trotzdem den Film sehen – und war gleichermaßen fasziniert wie verstört. Heute, fast zwei Jahrzehnte später, war es also gerade dieser Regisseur, mit dem Jacob in del Toros Neuinterpretation von Mary Shelleys Klassiker "Frankenstein" zusammenarbeitete. Mit ihrer düsteren Darstellung von Frankensteins Kreatur beweist der Schauspieler, dass er den Sprung von Teenie-Rom-Coms zu ernsthafteren Rollen gemeistert hat. Der Regisseur selbst nahm die alte Anekdote gelassen und kommentierte: "Es ist gut, seiner Mutter nicht zu gehorchen", wie Filmstarts berichtet.
Dass die Beziehung zwischen Jacob und seiner Mutter Melissa besonders eng ist, zeigt sich nicht nur in dieser kleinen Geschichte aus seiner Kindheit. Bereits in der Vergangenheit hatte der Schauspieler angekündigt, sie zu einer besonderen Gelegenheit in Hollywood mitzunehmen. Diesen Vorsatz wird Jacob bei der Oscar-Zeremonie am 16. März umsetzen, wo er mit ihr gemeinsam über den roten Teppich schreiten möchte. Melissa spielt seit jeher eine wichtige Rolle im Leben ihres Sohnes und war auch diejenige, die ihm die Nachricht von seiner Nominierung für den begehrten Filmpreis überbrachte.









