Körperverletzung: Stefon Diggs plädiert auf "nicht schuldig"
Kurz nach seiner Super Bowl-Pleite muss Stefon Diggs sich erneut vor Gericht verantworten. Vergangenes Jahr zeigte seine ehemalige Köchin den Football-Profi ihn wegen Körperverletzung an. Am Freitag begann das Strafverfahren vor Gericht – und laut TMZ plädiert Stefon am ersten Tag im Gerichtssaal deutlich auf "nicht schuldig". Das Anwaltsteam des Sportlers zeigte sich bereits zuversichtlich und betonte gegenüber der Presse, die Vorwürfe seien falsch. "Wir sind zuversichtlich, dass er nach der Prüfung der Fakten und Beweise in diesem Fall vollständig freigesprochen wird", betonte der Jurist Mitchell Schuster.
Hintergrund der Klage ist ein Vorfall, der sich vergangenen Dezember abspielte. Stefon sei mit seiner ehemaligen Privatköchin in einen Streit geraten, weil sie behauptete, dass er ihr Geld schulde. Laut der Frau haben die beiden zunächst per SMS gestritten, doch als der Ton schärfer wurde, kam der 32-Jährige in ihr Zimmer. Wie in der Klageschrift festgehalten, habe Stefon sie ins Gesicht geschlagen und dann versucht, "sie mit seinem Ellbogen an ihrem Hals zu würgen". Der Vorfall wurde der Polizei bereits Mitte Dezember gemeldet. Die Verletzungen wurden zwar nicht im Bild festgehalten, aber die Frau behauptete, Rötungen im oberen Brustbereich gehabt zu haben.
Die Vorverhandlung ist nun für den 1. April angesetzt. Das Datum wurde bewusst gewählt, da der Prozess von Anfang an erst nach dem Super Bowl stattfinden sollte. Zuvor sollte die Verhandlung am 23. Januar beginnen. Je nach Ausgang könnte der Vorfall auch berufliche Konsequenzen für den Wide Receiver der New England Patriots haben. Das Team von der Ostküste ist sich der Vorwürfe bewusst, stärkte ihm aber in einer Stellungnahme den Rücken: "Die New England Patriots sind sich der Vorwürfe bewusst, die gegen Stefon Diggs erhoben wurden. Wir unterstützen Stefon." Allerdings ist das nicht das erste Mal, dass Stefon wegen Körperverletzung angeklagt ist: Im Oktober 2025 warf ihm eine Ex-Freundin vor, sie körperlich angegriffen zu haben, damit sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreibt.






