Hardy Krüger jr. zieht Bilanz nach Dschungel: Reality-TV adé
Nach dem großen Abenteuer in Australien ist Hardy Krüger jr. (57) inzwischen wieder gemeinsam mit den anderen Dschungelcamp-Kandidaten zurück in der Heimat. Als sie in Frankfurt gelandet waren, stellte sich der Schauspieler aber erst mal den Fragen der Presse – und verriet dabei, welche Erkenntnis er aus dieser Erfahrung mitgenommen hat. "Es war ein netter Ausflug, ich habe viel mitgenommen, es war eine interessante Erfahrung und ich bin dankbar dafür, aber das Reality-TV sieht mich nicht wieder", lautet sein Fazit gegenüber dem Berliner Kurier. Dazu fügt er noch hinzu: "Es war ein kleiner Unfall."
Im weiteren Gespräch erklärt Hardy sein knallhartes Urteil. "Weil es etwas enttäuschend war. Ich dachte eigentlich, das wäre ein anderes Format. Ich dachte, es würde um Gespräche am Lagerfeuer gehen, um Geschichten, um Aufgaben, die man zusammen im Dschungelcamp leisten muss", sagt er. Seine Erwartungen seien nicht erfüllt worden: "Dass das Ganze in die Trash-Richtung geht und es um Krawall und Auseinandersetzungen geht, das hätte ich nicht gedacht. Da gehöre ich nicht hin. Ich war neugierig und wollte wissen, wie das ist, um mal mitreden zu können und Reality zu verstehen." Leider sei das "Reality-TV" nicht so gewesen, wie er es sich vorgestellt hatte. "Man weiß ja vorher nicht, wie man dargestellt wird. Und man möchte dem ein gewisses Niveau geben, was aber gar nicht so gewünscht ist. Deswegen habe ich mir gedacht: 'Okay, dann müssen die das mit jemand anderem machen, aber nicht mit mir.'", erzählt er abschließend.
So wenig wie ihn die Zeit in Australien inspiriert hat, so groß war die Wiedersehensfreude mit seiner Frau Alice Krüger. "Ich habe mich noch mal neu verliebt in ihn", schwärmte sie gegenüber dem Magazin und erzählte von den bangen Momenten vor dem Fernseher, wenn man nicht eingreifen könne. Zu Hause kehrt nun nach Schlaf, Essen und Dusche wieder der Alltag ein. Das Paar zieht aus der Erfahrung eine gemeinsame Lehre: Sie wollen ihrem Weg treu bleiben, ohne Jagd nach Followern und Dauer-Content. Hardy konzentriert sich auf Bühne und Bücher, während die Partnerin an seiner Seite den Rücken freihält. Beide betonen gern, dass ihnen Authentizität wichtiger ist als Quote – und dass dieser Dschungel-Ausflug zwar Stoff für Gespräche liefert, aber kein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlägt.









