Ist Dschungelcamp-Liebling Dr. Bob eigentlich wirklich Arzt?
Wenn im Dschungelcamp die Prüfungen starten, tönt seit 2004 ein vertrauter Ruf über den Bildschirm: "Hier kommt Dr. Bob!" Gemeint ist Bob McCarron, der im RTL-Dschungel seit der ersten Staffel die Stars vor ihren Mutproben checkt, ihnen die Regeln erklärt und im Notfall medizinisch zur Seite steht. Millionen TV-Zuschauer kennen den Experten als ruhigen Fels in der Brandung, der mitten im Chaos der Prüfungen die Nerven behält. Doch viele Zuschauer fragen sich: Wer ist dieser Mann eigentlich privat und ist Dr. Bob wirklich ein Arzt?
Die Antwort überrascht: Bob kommt ursprünglich gar nicht aus der Medizin, sondern aus der Filmwelt, wie Bild berichtet. Schon in den 70er-Jahren arbeitete er beim australischen Film als Spezialeffektkünstler und Maskenbildner. Später war er an Produktionen wie "Mad Max", "Braindead", "Das Piano", "Vertical Limit" und Matrix beteiligt. Für Regisseur Peter Jackson (64) war er ebenfalls im Einsatz. Bei den Dreharbeiten zur britischen Ausgabe von "I'm a Celebrity … Get Me Out of Here!" wurde er 2003 als "Medic Bob" entdeckt, ein Jahr später stand er dann in der deutschen Version als "Dr. Bob" vor der Kamera.
Ein klassischer Arzt ist er zwar nicht, doch fachlich bringt er einiges mit: Bob ist ausgebildeter Wildbiologe, hat eine Ausbildung im Rettungsdienst als Paramedic absolviert und sich zusätzlich in Tropenmedizin weitergebildet. 2000 war er medizinischer Leiter bei den Feiern der Olympischen Spiele in Sydney und nach der Tsunami-Katastrophe auf Sumatra engagierte er sich 2004 sechs Wochen lang ehrenamtlich, wofür er die "Medal of the Order of Australia" erhielt. Bob lebt mit seiner Frau Annette Miles auf einer Farm zwischen Sydney und Canberra im Südosten Australiens. Dort kümmert sich der Experte um Tiere und Natur.









