Fürstentum in Aufruhr: Brisante Vorwürfe gegen Albert II.
Monaco kommt nicht zur Ruhe: Ex-Vermögensverwalter Claude Palmero erhebt in einem Enthüllungsbuch schwere Vorwürfe gegen Fürst Albert II. (67) und schildert ein düsteres Bild seiner Ehe mit Fürstin Charlène (48). In "Monaco Interdit", das laut Bild am Donnerstag in Monaco und Frankreich erscheinen soll, beschreibt der langjährige Insider, wie Albert angeblich ein Doppelleben geführt und seine Frau in großes Unglück gestürzt haben soll. Während Albert sich zeitgleich bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo als TV-Kommentator zeigt, berichten französische und deutsche Medien, Claude schildere in seinem Buch Alberts Untreue, geheime Rückzugsorte und eine Ehe, die die Fürstin in eine ihr fremde Welt katapultiert hat.
Claude, der über zwei Jahrzehnte das Vermögen der Grimaldis verwaltete, zeichnet nach eigenen Angaben ein "knallhartes Porträt" des Fürsten. Er wirft Albert vor, Entscheidungen systematisch hinauszuzögern, sich lieber dem Sport, Partys und Frauen gewidmet zu haben und das offizielle Familienbild als perfekte Inszenierung aufgebaut zu haben. Es wird berichtet, Claude habe bereits ein Jahr nach der Hochzeit 2011 kompromittierende Fotos einer "Dame" abgekauft, um seinen damaligen Chef zu schützen, und sogar eine Junggesellenwohnung organisiert, in die sich Albert unbeobachtet zurückziehen konnte. Neben den privaten Vorwürfen geht es in dem Buch auch um angebliche Geldverschwendung, Offshore-Konten und die heikle Lage des Fürstentums, das laut Claude mitten in einer Vertrauenskrise steht. Der Palast schweigt zu den Enthüllungen, gegen Claude selbst laufen Ermittlungen wegen Veruntreuung, die er als Racheakt bezeichnet.
Besonders im Fokus steht in Claudes Darstellung Fürstin Charlène, die der Ex-Vertraute als Frau beschreibt, die im "Haifischbecken Monaco" gelandet sei und unter der "verborgenen Seite" ihres Mannes gelitten habe. Die ehemalige Spitzensportlerin aus Südafrika hatte 2011 in die traditionsreiche Fürstenfamilie eingeheiratet und musste sich in der streng reglementierten Welt des Palastes zurechtfinden, fernab von ihrer Heimat und ihrem früheren Leben als Schwimmerin. Seit der öffentlichen Bekanntgabe ihrer Beziehung mit Albert bei den Winterspielen 2006 sind die beiden immer wieder gemeinsam bei Sportereignissen aufgetreten, teilten ihre Leidenschaft für den Wettkampf und präsentierten sich als modernes Fürstenpaar. In Interviews hatte Charlène in der Vergangenheit von ihrer Liebe zum Meer, zur Familie und zur gemeinsamen Zeit mit den beiden Zwillingen gesprochen – Eindrücke aus einem Privatleben, das Claude nun in seinem Buch in ein ganz anderes Licht rückt.







