Unter Tränen: Mit diesen Worten verabschiedet sich Michelle
Michelle (54) hat Schluss gemacht – und feierte einen Abschied, der direkt ins Herz ging. Am Sonntagabend, dem 15. Februar, beendete die Sängerin nach mehr als drei Jahrzehnten auf der Bühne ihre Karriere – und das ausgerechnet an ihrem Geburtstag. In der Uber Arena in Berlin waren Tausende Fans mit von der Partie sowie ihre Tochter Marie Reim (25) und ihr Lebensgefährte Eric Philippi. Dann sprach Michelle unter Tränen die Sätze, die niemand hören wollte: "Es war eine sehr lange Reise mit sehr vielen Höhen und Tiefen. Ich danke euch von ganzem Herzen und aus tiefster Liebe, dass ihr, egal, was diese 33 Jahre mit sich gebracht haben, immer an meiner Seite wart. Ich sage: Vielen Dank, und das war's für mich." Die Halle tobte und der Applaus wollte nicht enden.
Der Abend ließ keine Wünsche offen: Gänsehaut, Lachen, Überraschungen. Gleich zu Beginn stimmten die Fans ein spontanes "Happy Birthday" an – Michelle lachte ins Mikro: "Stimmt, ich habe ja Geburtstag." Danach folgte ein sehr romantischer Moment, als Eric Philippi auf der Bühne erneut um die Hand der Sängerin anhielt und anschließend mit "Schockverliebt" die Arena beben ließ. Gemeinsam mit Tochter Marie lieferte die Schlagerikone ein emotionales Duett, bevor zum Finale ein Videogruß von Florian Silbereisen (44) vom Traumschiff eingespielt wurde. "Ich war sofort schockverliebt. Ich bin Fan der ersten Stunde. Ich werde dich vermissen", schwärmte er. Dann sang Michelle ihren passenden Schlusssong "Das war's für mich" und machte unmissverständlich klar, dass es kein Comeback geben wird.
Doch hinter all dem Jubel und den großen Momenten auf der Bühne lag eine Vergangenheit, die von Schmerz und Entbehrung geprägt war. Erst vor wenigen Wochen sprach Michelle in der MDR-Talkshow "Riverboat" offen über ihre schwere Kindheit. Die Sängerin berichtete: "Ich wurde halb totgeschlagen." Sie erzählte, wie sie in eine Pflegefamilie kam, auf der Straße lebte und Gewalt erdulden musste. Rückblickend erklärte sie: "Es ist mein Weg, und der hat mich einfach zu dem gemacht, was ich heute bin." Schuld hat sie niemandem zugewiesen.









