Michael Douglas verrät: Stars lehnten legendäre Rolle ab
Michael Douglas (81) hat bei einem Panel auf dem TCM Classic Film Festival am 15. Februar überraschende Details über seinen oscargekrönten Film "Wall Street" aus dem Jahr 1987 verraten. Der Filmstar erzählte laut Fox News, dass er ursprünglich gar nicht die erste Wahl von Regisseur Oliver Stone (79) für die Rolle des skrupellosen Wall-Street-Investors Gordon Gekko war. "Ich habe vor Kurzem einen Artikel gelesen, in dem stand, dass Oliver zuerst zu Warren Beatty gegangen ist, der abgelehnt hat, und dann zu Richard Gere, der ebenfalls abgelehnt hat", erzählte Michael. Er gab zu, dass er nie gewusst hatte, dass er nicht die erste Wahl war, denn als Schauspieler denke man "immer gerne, dass man derjenige war, der ausgewählt wurde".
Michael spielte in "Wall Street" an der Seite von Charlie Sheen (60), der den jungen Börsenmakler Bud Fox verkörperte, den Gordon Gekko unter seine Fittiche nimmt. Für seine Darstellung des gnadenlosen Investors gewann der Schauspieler den Oscar als bester Hauptdarsteller. "Ich habe das Drehbuch gelesen, und es war ernsthafte, ernsthafte Arbeit. Also war ich wirklich glücklich, aufgeregt. Es war eine großartige Rolle. Man bekommt nicht viele gute Rollen in seinem Leben", sagte Michael während des Panels. Mit einem Seitenhieb in Richtung der beiden Stars, die die Rolle ablehnten, fügte er hinzu: "Aber wenn ich das so sage, diese armen Kerle. Ich meine, wie fühlen die sich wohl? Mit einem Film, den sie abgelehnt haben." 2010 kehrte er in der Fortsetzung "Wall Street: Money Never Sleeps" erneut in die Rolle des Gordon Gekko zurück.
Aktuell arbeitet Michael an seinen Memoiren. Wie Grand Central Publishing bekannt gab, erscheint das Buch im Oktober dieses Jahres. In seinen eigenen Worten will der Hollywoodstar ehrlich über sein bewegtes Leben berichten – nicht nur über die großen Erfolge in seiner Karriere, sondern auch über schwierige Phasen wie seinen Kampf gegen den Alkohol, seine Zeit im Schatten seines berühmten Vaters Kirk Douglas (†103) und seine Krebserkrankung. "Nachdem ich viele Jahre lang gefragt wurde, habe ich endlich entschieden, dass es an der Zeit ist, meine Geschichte in meinen eigenen Worten zu erzählen", erklärte er. Dabei wolle er nicht nur eine Aneinanderreihung von Höhepunkten liefern, sondern die echte Geschichte hinter den Schlagzeilen erzählen.






