Jeffrey Epsteins Bruder legt während Telefoninterview auf
Mark Epstein sorgt in einer Live-Sendung von Piers Morgan (60) jetzt für einen Eklat. Der Bruder des verstorbenen Unternehmers Jeffrey Epstein (†66) war per Telefon in der Talkshow "Piers Morgan Uncensored" zugeschaltet, um über die Umstände von Jeffreys Tod im New Yorker Gefängnis zu sprechen. Das Gespräch lief zunächst ruhig, bis Piers nachhakte, ob Mark sich denn wenigstens um die Opfer seines Bruders sorge. Darauf reagierte der Anrufer extrem kurz angebunden: "Das sind die Fragen, auf die ich nicht eingehe. Einen schönen Tag noch", sagte Mark und beendete den Anruf.
Piers zeigte sich überrascht über die plötzliche Reaktion seines Gesprächspartners. "Außergewöhnlich. Keine schwierige Frage, die es zu beantworten gilt", kommentierte der Moderator, nachdem Mark aufgelegt hatte. Dieser hatte während des Interviews betont, dass er sich vor allem darum sorge, dass sein Bruder ermordet worden sei, unabhängig davon, wer oder was dieser gewesen sei. Mark verwies auf einen von ihm beauftragten forensischen Pathologen, der bei der Autopsie zugegen war und erklärte, die Verletzungen seien eher mit einer Strangulation vereinbar als mit einem Selbstmord. Trotz dieser Behauptungen bleiben die offiziellen Stellen bei ihrer Einschätzung: Das New Yorker gerichtsmedizinische Amt sowie Untersuchungen des Justizministeriums kommen zum Ergebnis, dass es sich um einen Suizid durch Erhängen gehandelt habe.
Jeffrey Epstein war im August 2019 im Metropolitan Correctional Center in New York gestorben. Sein Tod löste zahlreiche Verschwörungstheorien aus, die sich unter anderem auf angebliche Unregelmäßigkeiten in der Haftanstalt stützten, darunter nicht funktionierende Überwachungskameras und ausbleibende Kontrollen durch Wärter. Mark deutete in der Vergangenheit an, weitere Autopsieergebnisse würden seine Mordtheorie stützen, und behauptete sogar in einem Hinweis an das FBI, sein Bruder sei ermordet worden, weil er kurz davor gewesen sei, "Namen zu nennen". Das FBI und das Justizministerium bewerteten diese Hinweise allerdings als unbestätigt.







