Nach Epstein-Enthüllungen und Verhör: Andrew hat Reitverbot
Andrew Mountbatten Windsor (66) wurde von königlichen Mitarbeitern ein striktes Reitverbot erteilt. Der 66-Jährige, der sich seit drei Wochen auf dem Sandringham-Anwesen aufhält, darf nicht mehr auf seinem Pferd gesehen werden, nachdem er wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen, als britischer Handelsbeauftragter sensible E-Mails an seinen damaligen Bekannten Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. Die Berater des Königshauses befürchten, dass Bilder eines lächelnden Andrew auf dem Rücken eines Pferdes einen "schlechten Eindruck" machen würden, während gegen ihn ermittelt wird. Bevor er auf die Wood Farm in Sandringham zog, war er regelmäßig auf dem Windsor-Anwesen beim Reiten gesichtet worden.
Seit seiner Festnahme wurde Andrew nur ein einziges Mal gesehen – mit weit aufgerissenen Augen auf dem Rücksitz eines Autos, nachdem er elf Stunden lang von der Polizei befragt worden war. Ein Insider verriet gegenüber der Zeitung The Sun: "Seit seiner Festnahme in der vergangenen Woche wurde ihm befohlen, nicht reiten zu gehen. Es gilt als schlechter Anblick. Man meint, er sollte nicht grinsend und lächelnd auf seinem Pferd gesehen werden wie zuletzt in Windsor. Aber es war eine der wenigen Dinge, die er wirklich gern tat, also was um alles in der Welt soll er mit seiner Zeit anfangen?" Inzwischen ist Andrew praktisch ans Haus gefesselt. Seine einzige Gesellschaft sind seine Hunde, darunter zwei Corgis, die seiner verstorbenen Mutter gehörten, sowie fünf Norfolk-Terrier.
Andrew, dem sein Bruder König Charles III. (77) alle königlichen Titel entzogen hat, sieht sich zunehmend isoliert. Im Unterhaus wurde er jüngst von Handelsminister Chris Bryant als "unhöflich, arrogant und anspruchsvoll" beschrieben. Bryant erinnerte sich an einen Besuch in seinem walisischen Wahlkreis: "Ich erinnere mich, wie er die Seekadetten in Tonypandy besuchte. Sie waren absolut begeistert und aufgeregt, ein Mitglied der königlichen Familie zu treffen. Aber er bestand darauf, mit dem Hubschrauber zu kommen, anders als seine Mutter, die zweimal ins Rhondda kam und immer mit dem Auto fuhr. Er ging früh und zeigte fast kein Interesse an den jungen Leuten." Die Regierung arbeitet nach Angaben Bryants bereits an einer Gesetzgebung, um Andrew aus der Thronfolge zu entfernen.










