Zu viele Skandale? BBC streicht Übertragung von Royal-Event
Die BBC hat die Live-Übertragung des Commonwealth-Day-Gottesdienstes aus dem Programm genommen – und erntet dafür scharfe Kritik. Statt der feierlichen Zeremonie aus der Westminster Abbey, bei der unter anderem König Charles III. (77), Königin Camilla (78) sowie Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) erwartet werden, zeigt der Sender am Montagnachmittag eine Folge der Serie "Escape to the Country". Darin werden einem kanadischen Paar Traumhäuser in den Central Lowlands von Schottland präsentiert. Als Grund für die Absage der Live-Bilder nannte die BBC Budgetkürzungen.
Royal-Expertin Ingrid Seward zeigt sich laut Daily Mail empört über diese Entscheidung. "Es ist eine lächerliche und empörende Entscheidung", erklärt Ingrid. Die BBC übertrage die Veranstaltung seit Jahren, und es sei das wichtigste Datum im Kalender, um den Commonwealth zu feiern. "Wenn nicht einmal die BBC es für würdig hält, es zu übertragen und zu feiern, trotz seiner enormen kulturellen Bedeutung für die Mitgliedsstaaten und die Monarchie, dann könnte der Commonwealth mit jedem Jahr mehr in die Bedeutungslosigkeit versinken", so die Expertin weiter. Viele Fans unken zudem, es sei denkbar, dass die Streichung im Zusammenhang mit den Skandalen rund um das britische Königshaus steht.
Die britischen Royals müssen aktuell viel Kritik einstecken – Grund dafür ist der öffentliche Skandal rund um Andrew Mountbatten Windsor (66). Der Ex-Prinz musste aufgrund seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) seine Titel und sein Zuhause, die Royal Lodge, abtreten. Im Februar wurde er zudem verhaftet: Es besteht der Vorwurf des Amtsmissbrauchs. Aktuell soll im Königshaus diskutiert werden, den 66-Jährigen endgültig aus der Thronfolge zu streichen.






