Max Schradin verrät: So viel Aufwand steckt hinter Twitch
Max Schradin (47) hat in der neuen Folge des Banijay-Podcasts "Wolter Talks" mit Gastgeber Marcus Wolter über sein Creator-Business auf Twitch gesprochen und dabei einen Einblick in die professionelle Seite des Live-Streamings gegeben. Der Social-Media-Star, der früher beim Sender 9Live als Moderator tätig war, macht deutlich, dass hinter seinen stundenlangen Streams auf der Plattform deutlich mehr steckt als spontanes Entertainment. "Viele denken, du machst einfach die Kamera an und los geht's. Aber wenn du das nachhaltig betreiben willst, musst du es wie eine Firma führen", erklärte Max in dem Podcast. Seine Einnahmen generiert er über Abos, Werbung und Spenden, während er für zusätzliche Reichweite YouTube und TikTok nutzt.
Max beschreibt seine besondere Positionierung in der Twitch-Szene mit einem Augenzwinkern: "Ich bin der 'Rentner' auf Twitch. Ich werde bald 48, kann nicht so gut zocken wie die jungen Wilden. Aber genau das ist mein Vorteil." Statt auf Gaming-Skills setzt Max auf Interaktion und seine langjährige Moderationserfahrung. "Ich kann Menschen abholen, ich kann acht Stunden live senden. Das habe ich gelernt und das ist mein USP", betonte er weiter. Der Moderator macht aber auch deutlich, wie groß der Druck auf der Plattform ist: "Auf Twitch musst du jeden Tag liefern. Die Community merkt sofort, wenn du nicht echt bist. Und sie bleibt nur, wenn du konstant Leistung bringst."
Mit seinen Einnahmen aus der Plattform kann Max ein gutes Auskommen erzielen. Vor Kurzem hatte er in einem Livestream verraten, dass er im Schnitt zwischen 25.000 und 45.000 Euro im Monat verdient, in besonders erfolgreichen Phasen könne es auch bis zu 60.000 Euro gehen. Im Gespräch mit Marcus Wolter ging es auch um die Schnittstellen zwischen Fernsehen und Social Media. "TV und Social Media können unfassbar viel voneinander lernen. Aber es funktioniert nur, wenn es organisch zusammenkommt. Du kannst Creator nicht in eine Fernsehshow pressen und hoffen, dass es schon wird", erklärte Max. Der Banijay-CEO ergänzte: "Wir erleben gerade eine neue Evolutionsstufe der Creator. Sie denken unternehmerischer und suchen neue Wege, mit ihrem Business älter zu werden."







