Epstein-Akten: Lenkte Mette-Marit mit ihrer Krankheit ab?
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht erneut im Fokus: Ihre drastische Krankheitsmeldung vom 19. Dezember 2025, als der Palast eine mögliche Lungentransplantation verkündete, fiel genau auf den Stichtag, an dem in den USA die vollständige Freigabe der Akten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) endete. Kommunikationsexperten fanden dieses Timing auffällig und stellten öffentlich die Frage, ob Mette-Marit ihre schweren gesundheitlichen Probleme bewusst an diesem Datum publik machte, um von der bevorstehenden Welle an Epstein-Enthüllungen abzulenken. Nun melden sich sowohl der Palast als auch der behandelnde Lungenarzt zu Wort und weisen einen Zusammenhang über verschiedene Medien entschieden zurück.
Guri Varpe, Kommunikationschefin des norwegischen Hofes, erklärte dem Branchenmedium Journalisten per E-Mail: "Es gab keinen Zusammenhang." Der Zeitpunkt sei vielmehr von mehreren praktischen Faktoren bestimmt worden – darunter das große Jahresinterview des Kronprinzenpaares für das TV-Format "Året med kongefamilie" beim Sender NRK, die Verfügbarkeit des Arztes für Interviews und Pressekonferenzen sowie das offizielle Programm der Königsfamilie. Lungenfacharzt Are Martin Holm, der bei der damaligen Pressekonferenz auftrat, bestätigte gegenüber Journalisten, dass auch sein Terminkalender entscheidend gewesen sei: "Der Termin wurde danach gelegt, wann ich verfügbar war", stellte er klar. Gegenüber dem Magazin Se og Hør ergänzte der Mediziner, er habe in der Woche zuvor wegen anderer Verpflichtungen keinen freien Slot gehabt, während die Folgewoche bereits in die Weihnachtszeit gefallen sei: "In dieser Woche hatte ich eigentlich nur zwei mögliche Termine", so Holm. Das NRK-Interview mit Haakon (52) und Mette-Marit war bereits am 12. Dezember aufgezeichnet worden – der Sender hielt die Information über die mögliche Lungentransplantation rund eine Woche zurück, damit das Paar selbst den Veröffentlichungstermin bestimmen konnte, wie NRK-Mitarbeiterin Sofie Gran Aspunvik erklärte.
Mette-Marit steht derzeit unter erheblichem Druck. Neben gesundheitlichen Problemen sieht sie sich auch familiären Herausforderungen gegenüber. Ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) muss sich seit Anfang Februar vor dem Osloer Gericht wegen insgesamt 40 Anklagepunkten verantworten, was im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu 16 Jahren bedeuten könnte. Zeitgleich sorgt die frühere Verbindung der Kronprinzessin zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weltweit für Schlagzeilen und heftige Kritik. In Norwegen scheint das Vertrauen vieler Bürger in sie gesunken zu sein, und das öffentliche Bild von Mette-Marit hat deutlich gelitten. Trotz der Skandale wird sie eines Tages Königin von Norwegen werden, denn daran lässt die norwegische Verfassung keine Zweifel.









