Andrews Festnahme: Wird Sarah Ferguson als Zeugin befragt?
Sarah Ferguson (66) bleibt seit Monaten wie vom Erdboden verschluckt – und das könnte mit der Festnahme ihres Ex-Mannes Andrew Mountbatten Windsor (66) zusammenhängen. Der gefallene Prinz war am 19. Februar wegen des Verdachts auf Missbrauch im Amt festgenommen worden, die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit seinen Verbindungen zum verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Nach elf Stunden wurde Andrew wieder freigelassen. Anklagen wurden bislang nicht erhoben, er bestreitet jegliches Fehlverhalten. Die Herzogin von York wurde laut der Daily Mail zuletzt im September gesehen, als sie Royal Lodge verließ – das frühere Anwesen mit 30 Zimmern, auf dem sie trotz ihrer Scheidung im Jahr 1996 weiterhin mit Andrew lebte. Auch ihr wird Kontakt zum Pädophilen nachgesagt.
Laut dem Magazin People soll Sarah daher angeblich geplant haben, einige Monate im Ausland zu verbringen. Sollte sie also nach Großbritannien zurückkehren, könnte sie laut Rechts- und Royal-Experten als wichtige Zeugin von den Ermittlungsbehörden kontaktiert werden. Gegenüber Fox News Digital erklärte Simarjot Singh Judge von der Kanzlei Judge Law, dass bei Personen von öffentlichem Interesse der übliche Weg über Anwälte erfolge, um eine freiwillige Befragung zu vereinbaren. "Wenn die Behörden glauben, dass sie über relevante Informationen verfügt – Kommunikationen, Zeitabläufe, finanzielle Zusammenhänge –, könnte sie als Zeugin nützlich sein", resümierte der Anwalt. Auch Royal-Expertin Hilary Fordwich betonte, dass die meisten Rechtsanalysten davon ausgehen, dass Sarah bei ihrer Rückkehr von Staatsanwälten oder der Polizei als wichtige Zeugin befragt werden würde, auch wenn derzeit kein Haftbefehl gegen sie vorliegt.
Sarah, die derzeit mit psychischen Problemen zu kämpfen habe, hat keinen offiziellen Royal-Status mehr und genießt daher auch keinen besonderen rechtlichen Schutz. Sie ist keine arbeitende Royal, trägt keinen HRH-Titel und hat keine formelle Rolle innerhalb der königlichen Familie. "Die Familie hat sich bereits von ihr distanziert, ebenso wie ihre früheren Freunde und Wohltätigkeitsorganisationen", erklärte Hilary laut Fox News. Royal-Experte Ian Pelham Turner vermutet, dass sich Sarah möglicherweise versteckt halte, "aus Angst davor, unter Druck gesetzt zu werden, Details preiszugeben, sowie vor ständiger Medien- und Polizeiüberwachung und der Angst, zum Sündenbock zu werden". Ihr Abtauchen berge laut Experten folglich aber auch das Risiko, dass sich negative Erzählungen über Sarah und ihre Vergangenheit, ihre Geschäftsdeals und ihr Verhältnis zu Andrew weiter verfestigen – ganz ohne dass sie selbst öffentlich Stellung bezieht.










