Null Schulbildung? Hilary Duff überrascht mit Geständnis
Bereits im Alter von zehn Jahren begann Hilary Duff (38) ihre Karriere im Showgeschäft – und mit vierzehn ergatterte sie die Titelrolle in der Disney-Serie Lizzie McGuire, die sie über Nacht zum Teenager-Idol machte. Zwischen Drehtagen, Proben, Promotiontouren und Aufnahmen für ihre Musikkarriere blieb schlicht keine Zeit für Schulstunden im klassischen Sinne. Nun, mit 38 Jahren, hat die Schauspielerin und Sängerin im Podcast "Table Manners" erstaunlich offen darüber gesprochen, was diese turbulente Kindheit für ihre Bildung bedeutete – oder vielmehr, was sie ihr wegnahm. Ihr Fazit fiel dabei erstaunlich nüchtern aus: Sie habe im Grunde "null Bildung" genossen, erklärte sie in der Sendung.
"Meine Mutter meinte: 'Kannst du nicht wenigstens deinen GED machen?'" – und genau das tat Hilary dann auch. Der GED, das amerikanische Äquivalent zum Hauptschulabschluss, ist das einzige offizielle Bildungszertifikat, das die Schauspielerin vorweisen kann. Doch anstatt sich dafür zu schämen, hat Hilary einen anderen Weg gefunden, mit diesem Thema umzugehen: Selbstbildung. "Ich bin glücklich und habe das Gefühl, mich in den Dingen, die mich interessieren, selbst weitergebildet zu haben", sagte sie. Eine Haltung, die zeigt: Bildung muss nicht immer im Klassenzimmer stattfinden. Und wenn sie etwas nicht wisse, greife sie zu Google und ChatGPT. Auch ihr 13-jähriger Sohn Luca, den sie mit Ex-Mann Mike Comrie (45) großzieht, bringe ihr vieles bei. Doch er und ihre jüngeren Kinder Banks, May und Townes, die sie gemeinsam mit Ehemann Matthew Koma (38) hat, sollen eine solide Bildungsgrundlage erhalten – das sei ihr "wesentlich wichtiger" als bei sich selbst.
Privat achtet Hilary sehr darauf, dass ihr Job als Musikerin und Schauspielerin nicht zu sehr den Familienalltag dominiert. Während sie mit ihrem neuen Album "Luck… or Something" auf Tour geht, versuchen sie und Matthew, die Routinen der Kinder so normal wie möglich zu halten. "Ich will nicht, dass mein Leben zu einem großen Schatten wird, der über ihrem Leben liegt", erklärte sie im Podcast und machte deutlich, dass die drei Zuhause die eigentlichen Stars sind. Schon zuvor hatte die Vierfachmama im Interview mit E! News erzählt, wie wichtig es ihr sei, dass sich ihre Kinder geliebt und gesehen fühlen – unabhängig davon, wie erfolgreich ihre Projekte sind. Dass Luca, Banks und May ihre Arbeit bisher eher nebenbei wahrnehmen, scheint sie dabei nicht zu stören: Sie betonte, dass sie vor allem als Mama für ihre Kids im Mittelpunkt stehen möchte – und nicht als berühmter Serienstar aus ihrer Vergangenheit.







