Staatsbesuch: William und Kate glänzen für König Charles
Kommende Woche empfängt das britische Königshaus den Präsidenten von Nigeria zum Staatsbesuch. König Charles (77) wird den Politiker persönlich in Empfang nehmen, aber wie unter anderem Hello! berichtet, werden vor allem Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) eine zentrale Rolle spielen. Tatsächlich wird der Monarch bei der Begrüßung des Präsidenten und seiner Frau nicht selbst anwesend sein, sondern von seinem Sohn und seiner Schwiegertochter vertreten werden. Das Ehepaar wird den Besuch am Mittwoch im Fairmont Hotel in Windsor begrüßen und ebenso repräsentativ bei der traditionellen Kutschenprozession zum Windsor Castle dabei sein.
Das ist aber noch längst nicht alles. William und Kate werden das Königshaus zusätzlich bei der Parade in Windsor auf dem Podium vertreten und schließlich abends das Bankett zu Ehren des Staatsbesuchs begleiten. Bei Letzterem ist noch nicht bekannt, ob Charles oder Königin Camilla (78) anwesend sein werden. Mit dieser großen Verantwortung ist zum wiederholten Mal bewiesen, wie groß die Rolle des Kronprinzenpaares mittlerweile im Palast ist. Der König selbst kämpft nach wie vor mit gesundheitlichen Problemen, aber scheint die Aufgaben bei wichtigen Anlässen wie dem Staatsbesuch bedenkenlos an William und Kate abzugeben.
Für den Ruf der britischen Royals könnte dieser Besuch derzeit entscheidend sein, denn zuletzt kämpfte der Palast mit einem immensen Imageproblem. Grund dafür ist sicherlich vor allem der Skandal um Charles' jüngeren Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66). Wie extrem die Meinung der Briten zu ihrer Königsfamilie mittlerweile ins Negative gesunken ist, zeigte sich erst vor wenigen Tagen am Commonwealth Day. Ausgerechnet William und Kate, die eigentlich als die beliebtesten Royals gelten, wurden beim Besuch des Commonwealth-Gottesdienstes in der Westminster Abbey ausgebuht. Dahinter steckte zwar die antimonarchistische Bewegung Republic, die vor der Kirche mit Plakaten demonstrierte – doch angesichts der aktuellen Probleme im Königshaus spiegelte sich der allgemeine Unmut wider.








