Briten fordern: Royals sollten Andrew links liegenlassen
Andrew Mountbatten-Windsor (66) sorgt in Großbritannien erneut für heftige Diskussionen: Nach neuen Enthüllungen über seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) und laufenden Ermittlungen wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens steht nun die Frage im Raum, ob die Königsfamilie den Ex-Prinzen endgültig fallen lassen soll. Das Online-Portal Daily Express ließ seine Leser abstimmen – mit einem deutlichen Ergebnis. Während Andrew inzwischen zurückgezogen auf dem Anwesen Marsh Farm auf dem königlichen Landgut Sandringham lebt, bekam er über Ostern immerhin Besuch von Prinz Edward (62) und dessen Frau Sophie (61), die sich bei einem gemeinsamen Abendessen nach seinem Befinden erkundigt haben sollen.
Die Stimmung im Land ist allerdings alles andere als versöhnlich. In der Daily-Express-Umfrage gaben 1.118 von insgesamt 1.628 Teilnehmern an, dass sich die Royals vollständig von Andrew distanzieren sollten. 461 Nutzer waren dagegen, 49 unentschlossen – doch die Kommentarspalte zeigt, wie emotional das Thema diskutiert wird. Ein Leser forderte, Andrew müsse "vollständig ausgeschlossen" werden und jede seiner Forderungen solle ignoriert werden. Der in Ungnade gefallene Royal habe ohnehin keine Chance mehr, als arbeitendes Mitglied des Königshauses zurückzukehren, und solle wie ein "normaler Bürger" behandelt werden. Andere Kommentatoren hielten dagegen, Andrew sei trotz aller Vorwürfe immer noch Teil der Familie und dürfe menschlich nicht verstoßen werden. Währenddessen berichten britische Medien von brisanten Akten, in denen Andrew über 2.000 Mal auftauchen soll – unter anderem in Form von Bildern, die ihn in kompromittierenden Situationen zeigen. Der Ex-Prinz bestreitet weiterhin jede Schuld und weist sämtliche Anschuldigungen im Zuge der Epstein-Affäre zurück.
Hinter den Palastmauern scheint der Umgang mit Andrew ein sensibles Thema zu bleiben. König Charles (77) hält Berichten zufolge seit einiger Zeit deutliche Distanz zu seinem Bruder, obwohl der frühere Duke of York den Kontakt immer wieder sucht. Dass Edward und Sophie über Ostern persönlich bei Andrew vorbeischauten, wird in britischen Medien als Zeichen gewertet, dass sich Teile der Familie trotz aller Skandale noch um sein seelisches Wohl sorgen. Gleichzeitig soll innerhalb der Royals aber Einigkeit herrschen, dass für Andrew als Repräsentant der Krone kein Weg zurück in offizielle Aufgaben führt.








