"Bares für Rares"-Händler schmeißt forschen Verkäufer raus
Jörg Schmidt aus Bochum wollte bei Bares für Rares sein liebevoll restauriertes Puch-Moped aus Österreich verkaufen. Der Oldtimer-Liebhaber hatte selbst Hand an die Maschine gelegt und sich im Vorfeld bereits eine klare Vorstellung gemacht, wie kino.de berichtet: 2.900 Euro sollte das Zweirad einbringen. Experte Sven Deutschmanek (49) zeigte sich von dem Töfftöff durchaus angetan und hielt die Summe grundsätzlich für angemessen – allerdings eher als Endpreis. Er riet dem Verkäufer, mit etwa 2.500 Euro in die Verhandlung zu gehen, um den Händlern etwas Spielraum zu lassen. Jörg nickte zustimmend und nahm die Händlerkarte von Moderator Horst Lichter (64) entgegen.
Im Händlerraum entwickelte sich die Situation jedoch anders als erhofft. Waldi und Lucki zeigten zwar Interesse an dem schönen Stück, doch zu einer Einigung kam es nicht. Das Startgebot lag bei 1.000 Euro, was dem Verkäufer überhaupt nicht gefiel. Als Waldi nach seiner Schmerzgrenze fragte, beharrte Jörg stur auf seinen ursprünglich geforderten 2.900 Euro. Selbst als die Händler auf 1.900 Euro hochgingen, rückte der Bochumer keinen Cent von seiner Vorstellung ab. Schließlich reichte es Waldi und er beendete die Verhandlung mit den Worten: "Da kommen wir nicht zurecht." Jörg musste den Händlerraum daraufhin mitsamt seinem Moped wieder verlassen.
"Bares für Rares" läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF. Bei der beliebten Trödelshow lassen Verkäufer ihre mitgebrachten Gegenstände zunächst von Experten bewerten, bevor sie im Händlerraum um den besten Preis feilschen. Das Konzept der Sendung hat sich über die Jahre nicht verändert und führt meist zu erfolgreichen Deals. Manchmal jedoch, wie im Fall von Jörg und seinem Puch-Moped, kommen die Parteien nicht zusammen – besonders dann, wenn der Verkäufer keinen Verhandlungsspielraum einräumen möchte. Wiederholungen der Show strahlt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr aus.






