Maika Monroe über krasse Unfallszene in "Reminders of Him"
Maika Monroe (32) spricht offen über eine der heftigsten Szenen ihres neuen Films "Reminders of Him". In der Buchverfilmung von Colleen Hoover (46) spielt Maika die junge Mutter Kenna, die unter Drogeneinfluss nachts mit dem Auto von der Straße abkommt und so den Tod ihres Freundes Scotty verursacht, den Rudy Pankow verkörpert. Gegenüber Entertainment Weekly verrät die Schauspielerin jetzt, wie intensiv der Dreh des brutalen Crashs und der emotionalen Folgen war. Mehrere Nächte lang stand sie dafür in dünner Kleidung, blutverschmiert und frierend am Set – und erlebte eine Szene, die sie auch hinter der Kamera nicht kaltließ.
Regisseurin Vanessa Caswill erklärt dem Magazin, dass der spektakuläre Unfall nur mit großem Aufwand auf die Leinwand gebracht werden konnte. Insgesamt kamen gleich drei verschiedene Autos zum Einsatz, die über mehrere Tage hinweg gefilmt wurden. Für den eigentlichen Crash ließ das Team einen Wagen in einem einzigen, nicht wiederholbaren Stunt in die Tiefe stürzen, drumherum liefen mehrere Kameras mit. Ein weiteres Auto war auf einem speziellen Gestell montiert, das wie ein Drehspieß funktionierte und so die Überschläge im Studio simulierte. Zusätzlich nutzten Vanessa und Kameramann Tim Ives einen sogenannten Ghost-Filter direkt vor der Linse, um Kennas benommenen, benebelten Zustand nach dem Aufprall sichtbar zu machen und die Verwischungen und Doppelbilder im Bild ganz ohne Computertricks zu erzeugen. "Es ist sehr intensiv", beschrieb Maika die Aufnahmen, die nachts bei eisiger Kälte gedreht wurden, während sie mit Kunstblut bedeckt nur leicht bekleidet war.
Die heftigen Bilder sind in "Reminders of Him" an ruhige, intime Szenen gekoppelt. Beispielsweise den Tag, an dem Kenna ihrem neuen Vertrauten Ledger, gespielt von Tyriq Withers, in einem Brief den Unfall und seine Folgen schildert. Maika erinnert sich im Gespräch mit dem Magazin an eine besondere Atmosphäre bei diesem Dreh: Auf dem großen Set-Haus habe es sich plötzlich so angefühlt, als säßen nur sie und Tyriq allein in einem Zimmer. Diese Ruhe half ihr, die Schwere des Moments zu tragen, in dem ihre Figur zum ersten Mal offen über ihre Schuldgefühle spricht und dabei auf überraschendes Mitgefühl trifft. Maika beschreibt, dass Kenna sich seit Jahren mit quälenden "Was-wäre-wenn"-Gedanken herumschlägt und kaum noch einen Weg findet, sich selbst zu verzeihen. Erst als Ledger ihr zuhört, ihr Leid anerkennt und sagt: "Oh mein Gott. Es tut mir so leid", kann die Figur langsam beginnen, ihren inneren Knoten zu lösen und sich selbst wieder ein Stück näherzukommen. "Reminders of Him" läuft derzeit im Kino.








