Micky Beisenherz entschuldigt sich bei Collien für Interview
Micky Beisenherz (48) hat sich in seinem Podcast "Apokalypse und Filterkaffee" bei Collien Fernandes (44) entschuldigt. Der Moderator vom "Kölner Treff" blickte in der Folge vom Freitagmorgen nachdenklich auf die vergangene Sendung zurück. Dort hatte Collien Ende der vergangenen Woche mit zitternder Stimme über Fake-Profile, gefälschte Nacktvideos und angebliche Sexaufnahmen in ihrem Namen gesprochen. Der Autor räumte ein, dass ihm im Nachhinein klar geworden sei, dass der Schwerpunkt an diesem Abend nicht richtig gesetzt war. "Wieder mal bin ich schuld", sagte er selbstkritisch und gab zu, dass er sich "völlig zu Recht von der Redaktion vorwerfen lassen" musste, dass er sich zu lange beim Thema Das Traumschiff aufgehalten habe – aus persönlichem Interesse.
Micky machte in seinem Podcast deutlich, wie ernst er die Vorwürfe nimmt. Es tue ihm "wirklich extrem leid", was Collien erleiden musste, erklärte er. Er sprach von "Vertrauensmissbrauch" und beschrieb das Geschehen als "Machtausübung" und "Selbstaufwertung durch die Degradierung anderer". Solche Taten seien kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines männlichen Problems – wenn von solchen Fällen die Rede sei, seien es "eigentlich immer Männer, die Frauen degradieren". Damals habe er noch gedacht, es handle sich womöglich um "einen engen Freund, einen Kollegen oder so". Dass die Dimension so dramatisch sei, sei ihm an diesem Abend nicht bewusst gewesen, gab er offen zu. Das Thema Deepfake sei dadurch "ein bisschen zu kurz" gekommen.
An besagtem Abend sprach Collien mit zittriger Stimme beim "Kölner Treff" über die jahrelange Täuschung, die sie erlebt habe. Die Moderatorin schilderte, wie jemand unter ihrem Namen Fake-Profile in sozialen Netzwerken erstellt habe. "Das ist tatsächlich ein hartes Thema", erklärte sie offen. Besonders schockierend war ihre Schilderung, wie sie überhaupt von den gefälschten Profilen erfuhr: Ein Kollege habe ihr eine Konversation gezeigt, woraufhin sie erst mitbekam, dass schon seit Jahren jemand in sozialen Medien unter ihrem Namen aktiv war. Dabei habe es sich laut Collien vor allem um Kontakte aus ihrem eigenen Umfeld gehandelt, zu denen der Kontakt immer flirtiver wurde – bis hin zu Telefonsex und angeblich selbst aufgenommenen Nacktfotos. Die Profile seien laut Collien "wahnsinnig glaubwürdig" gewesen, was die Situation für sie noch schlimmer gemacht habe.







