Festnahme: Justin Timberlake beschwerte sich über Behandlung
Justin Timberlake (45) ist im vergangenen Jahr wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden – und jetzt sind neue Videoaufnahmen von seiner Festnahme aufgetaucht, die ihn auf der Polizeistation in Sag Harbor in New York zeigen. Der Sänger wirkt auf den Bodycam-Aufnahmen, die CBS News veröffentlicht hat, sichtlich angeschlagen: Er lallte, schwankte und beschwerte sich über seine Behandlung durch die Beamten. "Ihr Jungs behandelt mich wie einen Kriminellen", sagte der 45-Jährige, während er in Handschellen auf der Wache stand. Ein Polizist entgegnete ihm daraufhin: "Ich möchte niemanden mit Namen bezeichnen, aber das ist die Situation, in der wir uns befinden, Mr. Timberlake, fürchte ich. Ich versuche mein Bestes, Sie wie jeden anderen zu behandeln."
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Justin gefragt wird, ob er einem chemischen Test zustimmt, was er ablehnte. Er wollte außerdem wissen, welches Verkehrsvergehen er begangen habe und fragte die Beamten: "Ist das der normale Ablauf? Fesselt ihr normalerweise die Leute?" Nachdem ihm erklärt wurde, dass alle Festnahmen wegen Trunkenheit am Steuer auf dieselbe Weise ablaufen, sagte der Musiker: "Ich schätze es, dass ihr Jungs eure Arbeit macht." Als ihm mitgeteilt wurde, dass er bis zum Morgen in seiner Zelle bleiben müsse, reagierte er überrascht: "Ich muss die ganze Nacht hierbleiben? Ihr seid verrückt, Mann." Die Videos wurden veröffentlicht, nachdem Justin im Rahmen einer rechtlichen Einigung in seiner Klage gegen die örtliche Polizeibehörde Schwärzungen zugestimmt hatte.
Die ursprüngliche Festnahme des zehnfachen Grammy-Gewinners erfolgte, nachdem er im vergangenen Jahr mit seinem Mietwagen angehalten worden war. Auf weiteren Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Beamter ihm erklärt: "Der Grund, warum ich Sie angehalten habe, ist, dass Sie nach links abdriften und nicht an den Stoppschildern anhalten." Justin entschuldigte sich und erwähnte, dass er sich auf Welttournee befinde. Bei einem Nüchternheitstest wirkte er unsicher auf den Beinen und stolperte, während er versuchte, in einer geraden Linie zu gehen. Der Sänger bekannte sich später schuldig einer geringeren Anklage wegen Fahrens in beeinträchtigtem Zustand. Sein Anwalt hatte zuvor versucht, die Veröffentlichung der Videos zu verhindern und vor einem "schweren und irreparablen Schaden" für Justins Ruf gewarnt.






