Roberto Blanco wettert gegen Mini-Gage von ARD und ZDF
Roberto Blanco (88) macht seinem Ärger Luft und erklärt jetzt, warum er seit Jahren nicht mehr in bekannten Formaten wie dem ZDF-Fernsehgarten oder Immer wieder sonntags auftritt. Der Grund: Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihre Bezahlung drastisch gekürzt. Im Podcast "Die Gruaberin" berichtet der Sänger, dass er anfangs noch mit fairen Gagen rechnen konnte. "Ich war von Anfang an dabei und ich hatte immer meine Gage von 3.000 D-Mark. Und später 3.000 Euro plus Hotel", erzählt Roberto. Doch dann änderten ARD und ZDF plötzlich ihre Strategie.
Die Umstellung kam für den 88-Jährigen völlig überraschend. "In einem Jahr haben sie gesagt: 'Roberto, wir haben was Neues. Wir zahlen keine Gage mehr.' Ich sage: 'Wie bitte? Höre ich richtig? Heißt das, wir sollen umsonst kommen?'", erinnert sich der Entertainer laut Oe24 an den schockierenden Moment. Statt der üblichen Gage bot man ihm nur noch eine Aufwandspauschale von rund 500 Euro an. Für Roberto war damit klar, dass er nicht mehr mitmachen würde. "Warum soll ich das nach so vielen Jahren machen? Dann sage ich weiter: 'Ohne mich!'" Auch andere Künstler wie der verstorbene Tony Marshall (†85) sollen laut Roberto ähnliche Erfahrungen mit den Sendern gemacht haben.
Unterstützung erhält der Schlagerstar von Podcast-Moderatorin Monika Gruber (54): "Das gehört sich nicht. Keine Achtung vor dem Lebenswerk der Künstler." Bereits im letzten Jahr übte Roberto Kritik am ZDF-Fernsehgarten und bezeichnete das Format als "Auslaufmodell". Schon damals störte ihn die unzureichende Bezahlung: "Ich bin kein Newcomer und lasse mich nicht mit einer Aufwandsentschädigung abspeisen." Mittlerweile blickt Roberto aber auch zufrieden auf seine Karriere zurück, wie er im Podcast "Die Gruaberin" erzählt. Er sei besonders dankbar, "die beste Zeit vom Showbusiness" miterlebt zu haben.








