Gute Nachrichten für Mette-Marit trotz Skandal um Epstein
Die norwegische Hilfsorganisation Blue Cross hat bekannt gegeben, dass sie weiterhin mit Kronprinzessin Mette-Marit (52) zusammenarbeiten wird. Diese Entscheidung gab die Organisation, die sich für benachteiligte Menschen einsetzt, in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur NTB bekannt. Generalsekretärin Trine Stensen erklärte, man begrüße es, dass sich die 52-Jährige den Fragen der Öffentlichkeit gestellt habe, und habe großen Respekt vor diesem Schritt. Blue Cross hatte zuvor bewusst abgewartet und angekündigt, erst nach einer öffentlichen Stellungnahme Mette-Marits über die weitere Kooperation zu entscheiden. Für die unter Druck stehende Kronprinzessin sind dies die ersten guten Nachrichten, nachdem mehrere Organisationen ihre Zusammenarbeit mit ihr im Zuge des Epstein-Skandals pausiert oder ganz beendet hatten.
Das am vergangenen Freitag beim norwegischen Sender NRK ausgestrahlte Interview habe laut Blue Cross "mehr Klarheit" über Mette-Marits frühere Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) geschaffen. Darin betonte die Kronprinzessin, sie habe "großes Verständnis" für mögliche Abberufungen und wolle den Organisationen kein schlechtes Gewissen bereiten. Ihr gehe es vor allem darum, einen positiven Beitrag zu leisten und niemandem zur Last zu fallen. Neben Blue Cross halten auch das Internationale Kinderfilmfestival in Kristiansand und das Internationale Fosse-Festival an Mette-Marit als Schirmherrin fest. Andere Organisationen wie der Rat für psychische Gesundheit und das Rote Kreuz wollen ihre Entscheidung jedoch noch prüfen.
Mette-Marit hatte in dem Interview erklärt, dass Jeffrey sie manipuliert habe und sie nichts von seiner kriminellen Vergangenheit gewusst habe. Der Kontakt zwischen der Kronprinzessin und dem US-Amerikaner, der 2019 in einem New Yorker Gefängnis verstarb, fand zwischen 2011 und 2014 statt – also nach dessen Verurteilung im Jahr 2008 wegen Sexualdelikten im Zusammenhang mit Minderjährigen. In Palm Beach sei im Januar 2013 eine Situation entstanden, die sie so unsicher gemacht habe, dass sie ihren Ehemann Haakon (52) anrief. Aktuelle Umfragen zeigen allerdings, dass viele Norweger ihr nach dem TV-Auftritt eher noch weniger Vertrauen entgegenbringen. Nur eine kleine Minderheit bewertete das Interview positiv.









