"Bridgerton"-Produktion verteidigt die queeren Hauptfiguren
Jess Brownell, die Showrunnerin der erfolgreichen Netflix-Serie Bridgerton, hat sich jetzt deutlich zu den negativen Reaktionen auf die fünfte Staffel geäußert. Die neue Staffel, die bereits in Produktion ist, wird die Liebesgeschichte zwischen Francesca und Michaela in den Mittelpunkt stellen – gespielt von Hannah Dodd (30) und Masali Baduza. Gegenüber Tudum stellte Jess am Dienstag klar: "Es gibt keinen Platz für Homophobie oder Rassismus oder jede Form von Bigotterie in der 'Bridgerton'-Welt. 'Bridgerton' handelt von Liebe und Inklusivität." Nachdem die Entscheidung bekannt wurde, dass Francesca und Michaela die Hauptfiguren der kommenden Staffel sein werden, hatte es von einigen Zuschauern Gegenwind gegeben.
Die Showrunnerin verteidigte ihre Schauspielerinnen ausdrücklich und betonte, dass Masali und Hannah nichts als Positives und Liebe verdienen würden. "Es war wunderschön zu sehen, wie die Fans bereits begonnen haben, sich um sie zu scharen, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie diese Liebe wächst", erklärte Jess weiter. Sie kündigte außerdem an, dass die fünfte Staffel eine Geschichte über queere Freude und nicht über queeres Trauma erzählen werde. "Es wird Schwierigkeiten für die Charaktere und Konflikte geben, so wie es für jeden 'Bridgerton'-Charakter der Fall ist. Aber wir verankern unsere Liebesgeschichten immer in der Tatsache, dass diese Serie von Freude handelt", so die Produzentin. Besonders typisch für diese Staffel werde die Sehnsucht sein, die sie als zentral für Beziehungen zwischen Frauen beschrieb.
Die Entscheidung, aus der männlichen Buchfigur Michael eine weibliche Michaela zu machen, hatte bereits in Staffel vier für Diskussionen gesorgt. In Julia Quinns Romanvorlage "When He Was Wicked" verliebt sich Francesca nach dem Tod ihres Ehemanns John in dessen Cousin Michael. Jess erklärte, dass es sich von Anfang an nicht richtig angefühlt habe, queere Liebe nicht ebenfalls in diese Fantasiewelt einzubeziehen. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass diese Show in vielerlei Hinsicht darum geht, Menschen zu ermöglichen, sich selbst repräsentiert zu sehen", sagte sie. Eine ganze "Bridgerton"-Staffel über eine Beziehung zwischen zwei Frauen zu machen, fühle sich wie etwas Großes an. Hannah und Masali werden die erste queere Hauptliebesgeschichte der Serie tragen, die seit 2020 bei Netflix läuft.






