"Bridgerton"-Fans sind sauer nach Netflix-Enthüllung
Netflix hat vor Kurzem bekannt gegeben, welche Liebesgeschichte die Zuschauer in der fünften Staffel von Bridgerton erwarten dürfen – und die Reaktionen darauf könnten kaum unterschiedlicher sein. Die zurückhaltende Francesca Bridgerton, dargestellt von Hannah Dodd (30), wird im Mittelpunkt der kommenden Staffel stehen. Ihre Liebesbeziehung zu Michaela Kilmartin, gespielt von Masali Baduza (30), wird die Handlung vorantreiben. Die Geschichte setzt zwei Jahre nach dem Tod von Francescas verstorbenem Ehemann John ein. Aus praktischen Gründen möchte sich Francesca erneut auf den Heiratsmarkt begeben, doch als Michaela, Johns Cousine, in London auftaucht, werden ihre Gefühle erneut aufgewühlt. Der jetzt veröffentlichte Teaser verspricht zudem einen Szenenwechsel nach Schottland, woher Michaela stammt.
In der Pressemitteilung heißt es, dass Francesca sich nach Johns Tod aus eher nüchternen Gründen erneut auf den Heiratsmarkt wagt – bis das Wiedersehen mit Johns Cousine Michaela ihre Gefühle durcheinanderbringt. Die Figur Michaela ersetzt in der Serienversion den Buchcharakter Michael und macht aus der Romanvorlage eine queere Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen. Genau dieser Geschlechtertausch, kombiniert mit der Entscheidung gegen eine Eloise-Staffel, spaltet die Community. Unter dem Ankündigungspost auf Instagram häufen sich Kommentare wie "Ich hatte auf Eloise gehofft. Aber ich bin froh, dass Fran wieder glücklich sein wird" oder "Was für eine Enttäuschung. Eloise hätte als Nächstes dran sein sollen." Andere Fans feiern dagegen die neue Richtung: "Ich kann es kaum erwarten, ihre Liebesgeschichte sich entfalten zu sehen" oder erklären, wie sehr sie der 15-sekündige Teaser zu Tränen gerührt habe.
Während einige Nutzer betonen, sie wollten die Show aus Enttäuschung über die verschobene Eloise-Story gar nicht erst einschalten, stellen andere in den Kommentaren klar, wie wichtig sie die Sichtbarkeit der queeren Liebe zwischen Francesca und Michaela finden – gerade, weil beide Figuren sehr feminin sind und oft nicht automatisch als queer gelesen würden. Wiederkehrendes Diskussionsthema sind außerdem Francescas Kinderwunsch und ihre Fruchtbarkeitsprobleme, die in der Serie bereits angerissen wurden und für viele Buchleser eng mit ihrer Geschichte verbunden sind. Im Mittelpunkt des neuen Kapitels stehen nun aber zunächst Trauerbewältigung, das komplizierte Band zu Johns Familie und die vorsichtige Annäherung der beiden Frauen – vor der eindrucksvollen Kulisse Londons und der schottischen Highlands, in die Francesca und Michaela in den kommenden Folgen einen Teil ihrer gemeinsamen Reise verlagern werden.








