Mette-Marit fehlte nach Überraschungsauftritt beim Bankett
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) hat beim Staatsbankett zu Ehren des belgischen Königspaares gefehlt. König Harald von Norwegen (89) äußerte sich am 24. März während seiner Rede überraschend zu der Abwesenheit seiner Schwiegertochter und erklärte laut People: "Ich weiß, dass unsere liebe Kronprinzessin gerne heute Abend bei uns gewesen wäre. Leider kann sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht teilnehmen." Die 52-Jährige, die an chronischer Lungenfibrose leidet, wurde vom Palast bereits im Vorfeld für den gesamten Staatsbesuch abgemeldet. Ihre Erkrankung, bei der Lungengewebe vernarbt und die Atmung erschwert wird, hatte sich zuletzt verschlechtert.
Umso überraschender war es, dass Mette-Marit zu Beginn des Staatsbesuchs am selben Tag doch noch erschien. Die Kronprinzessin nahm gemeinsam mit ihrem Ehemann Kronprinz Haakon (52) sowie König Harald und Königin Sonja (88) an der Audienz und den offiziellen Fotos mit König Philippe und Königin Mathilde von Belgien (53) im Königspalast in Oslo teil. Es war ihr erster offizieller Auftritt seit fast zwei Monaten, seit dem 28. Januar. Das Staatsbankett am Abend, bei dem Königin Sonja und Königin Mathilde (53) ihre Diademe trugen, sowie die weiteren Programmpunkte am Folgetag ließ sie jedoch aus. Die Kronprinzessin wurde 2018 mit der unheilbaren Lungenkrankheit diagnostiziert. Im Oktober 2025 unterzog sie sich einer Lungenrehabilitation und im Dezember teilte der Palast mit, dass sie aufgrund einer deutlichen Verschlechterung ihres Zustands für eine Lungentransplantation evaluiert werde.
Der überraschende Auftritt von Mette-Marit beim Empfang war nicht der einzige Grund, warum die Kronprinzessin in den vergangenen Wochen im Fokus stand. Neben ihrer angespannten gesundheitlichen Lage sorgte Ende Januar die Veröffentlichung der Epstein-Akten durch das US-Justizministerium für Aufsehen. Mette-Marit wurde über tausend Mal in den Dokumenten erwähnt, die das Ausmaß ihrer Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zwischen 2011 und 2014 beleuchteten. Die Kronprinzessin entschuldigte sich Anfang Februar in einem Statement und gab am 19. März ein seltenes Interview, in dem sie unter Tränen über die Verbindung sprach. Zusätzlich belastete der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) die Familie. Der 29-Jährige musste sich Anfang Februar in Oslo wegen 38 Anklagepunkten, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfen, vor Gericht verantworten. Das Verfahren endete am 19. März, ein Urteil steht noch aus.








