Wer bezahlt Meghan & Harrys Sicherheitskosten in Australien?
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) bereiten sich auf eine Australienreise Mitte April vor, doch die Frage nach der Finanzierung der Sicherheitskosten sorgt für Verwirrung. Das Paar wird vom 15. bis 19. April Sydney und Melbourne besuchen, allerdings handelt es sich nicht um einen offiziellen royalen Staatsbesuch, sondern um eine private kommerzielle Tour. Weder die Bundesregierung noch die Regierungen der Bundesstaaten wollen bestätigen, wer für den Schutz des Herzogs und der Herzogin von Sussex zuständig sein wird. Mehrere Behörden haben sich von der Reise distanziert. Das Büro des Premierministers und das Innenministerium erklärten gegenüber der Daily Mail, nicht in die Planung involviert zu sein. Die australische Bundespolizei äußert sich grundsätzlich nicht zu Schutzmaßnahmen. Was voraussichtlich eine erhebliche Rechnung inklusive Polizeieskorte werden wird, entwickelt sich zu einem der ungeklärten Probleme rund um den Besuch.
Harry wird bei einem Psychosocial Safety Summit in Melbourne auftreten und dafür ein Honorar im mittleren fünfstelligen Bereich erhalten. Seine Reise- und Unterkunftskosten übernehmen die Veranstalter des Gipfels. Meghan plant einen luxuriösen "Her Best Life"-Retreat in Sydney, der ebenfalls privat finanziert wird. Die Gäste zahlen rund 3.000 Dollar für die Teilnahme, je nach Zugangsstufe. Während die Veranstalter offenbar für die Sicherheit an den jeweiligen Veranstaltungsorten verantwortlich sind, bleibt unklar, wer die Kosten zwischen den Terminen oder bei möglichen öffentlichen Auftritten übernimmt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gemmie Agency, die Meghans Sydney-Event organisiert, im vergangenen Jahr zusammengebrochen ist und dem australischen Finanzamt mehr als 540.000 Dollar schuldet. Veranstalterin Gemma O'Neill teilte Liquidatoren im Februar mit, dass sie aufgrund begrenzten Einkommens keine Rückzahlungen leisten könne.
Seit ihrem Rückzug als arbeitende Royals im Jahr 2020 erhalten Harry und Meghan keinen öffentlich finanzierten Polizeischutz mehr aus Großbritannien und sind auf private Sicherheitsdienste angewiesen. Harry hat seitdem wiederholt versucht, staatlich finanzierten Schutz juristisch wieder durchzusetzen, verlor den Fall jedoch im Mai vergangenen Jahres. Bei Auslandsreisen liegt die Verantwortung für den Schutz bei den Gastländern, aber nur, wenn es sich um offizielle Besuche handelt. Da die Australienreise strikt privat ist, greift eine automatische staatliche Finanzierung nicht. Eine Petition auf Change.org mit dem Titel "Keine Steuergelder oder offizielle Unterstützung für Harrys und Meghans privaten Besuch in Australien!" hat bereits 30.000 Unterschriften gesammelt. Die Initiatoren argumentieren, dass angesichts steigender Lebenshaltungskosten öffentliche Mittel nicht für hochrangige Privatpersonen verwendet werden sollten. Die Ehe des Paares steht Berichten zufolge ohnehin unter Druck. Insider hatten dem Magazin OK! berichtet, dass Streitigkeiten und finanzielle Sorgen die Beziehung belasten würden.









