Frauenrechtsorganisation beendet Kooperation mit Mette-Marit
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) muss nun einen weiteren Rückschlag verkraften. Die norwegische Dachorganisation für Frauenrechte, "Fokus", hat die Zusammenarbeit mit der Royal nun beendet. Dies gab die Organisation laut Ekstrabladet auf ihrer Webseite bekannt. "Die Arbeit von 'Fokus' erfordert, dass wir ständig abwägen, welche Rahmenbedingungen unsere Aktivitäten am besten schützen", heißt es in der Mitteilung und weiter: "Die Organisation wird ihren königlichen Schutz nicht fortsetzen. Die Entscheidung wurde mit Respekt für alle Betroffenen getroffen." Die 1995 gegründete Organisation ist ein Zusammenschluss von 45 Mitgliedsorganisationen in Norwegen und setzt sich für die Stärkung von Frauenrechten in neun Ländern in Afrika und Lateinamerika ein.
"Fokus" ist nicht die erste Organisation, die nun Konsequenzen zieht. Mehrere weitere Organisationen, für die Mette-Marit als Schirmherrin tätig war, haben die Zusammenarbeit mit ihr bereits beendet oder vorerst auf Eis gelegt. Der Schritt erfolgt rund einen Monat, nachdem ihre Kontakte zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) öffentlich geworden waren. Die Kronprinzessin stand zwischen 2011 und 2014 mit ihm in Verbindung – also auch nach seiner Verurteilung. Zwar bedauerte die Kronprinzessin diese Verbindung laut Ekstrabladet in norwegischen Medien öffentlich, jedoch wenden sich nun immer mehr Partnerorganisationen von ihr ab.
Nach Bekanntwerden der Treffen räumte Mette-Marit ein, dass sie den Kontakt zu Jeffrey niemals gesucht hätte, wenn ihr das volle Ausmaß seiner Verbrechen damals bewusst gewesen wäre. Kürzlich meldete sich zudem ein mutmaßliches Opfer des Straftäters zu Wort und berichtete von mehreren Begegnungen mit der Kronprinzessin im Jahr 2013. Diese sollen unter anderem auf St. Barths sowie in Epsteins Villa in Florida stattgefunden haben. Die Frau stellte jedoch klar, dass sie Mette-Marit keinerlei Schuld zuschreibe und sie stets als freundlich und respektvoll erlebt habe. Missbrauch habe in ihrer Anwesenheit nicht stattgefunden. Wie sich die Situation für die Kronprinzessin nun weiterentwickelt, bleibt abzuwarten.









