Fürst Alberts Beziehung zu unehelicher Tochter ist gewachsen
Jazmin Grace-Grimaldi (34) spricht offen über ihre Beziehung zu ihrem Vater Fürst Albert II. (68). Die 34-jährige Amerikanerin wuchs fernab des monegassischen Fürstentums auf – in Kalifornien, bei ihrer Mutter Tamara Rotolo, die Albert Anfang der 1990er Jahre während eines Urlaubs an der Côte d'Azur kennengelernt hatte. Erst 2006 bekannte sich Albert öffentlich dazu, Jazmins Vater zu sein. Sie war damals kurz vor dem Wechsel auf die Highschool. "Ich hatte mich bei meinen Gleichaltrigen und in meiner Gemeinschaft bereits als Jazmin etabliert. Und dann brach die Nachricht auf so eine sehr öffentliche Art und Weise heraus – das war definitiv ein interessanter Moment in meinem Leben", sagte sie gegenüber dem Magazin People.
"Die Beziehung zu meinem Vater bedeutet mir sehr viel und entwickelt sich immer weiter", so Jazmin. Sie beschreibt diesen Prozess als einen, der vor allem Geduld und gegenseitiges Verständnis erfordert hat. Öffentlich sind die beiden in den vergangenen Jahren mehrfach gemeinsam aufgetreten. Fremde Zuschreibungen – ob "Liebeskind" oder "unehelich" – hätten sie nie vollständig definiert. "Was ich über jede Eltern-Kind-Beziehung gelernt habe, besonders wenn man erwachsen wird, ist, dass es darum geht, einander auf tiefere, ehrlichere Weise zu verstehen – als Menschen mit all unseren Fehlern und unserer Komplexität – und einander dabei zu lernen, zu akzeptieren und zu lieben", sagte Jazmin gegenüber People. Heute gehören auch Besuche in Monaco zu ihrem Leben, ebenso der Kontakt zu ihren Halbgeschwistern – den Zwillingen Prinz Jacques (11) und Prinzessin Gabriella (11) sowie dem 22-jährigen Alexandre Grimaldi-Coste (22).
Neben der familiären Annäherung tritt Jazmin zunehmend mit einer eigenständigen künstlerischen Stimme in Erscheinung. Im März 2026 veröffentlichte sie unter dem Künstlernamen JAZMIN ihre Debütsingle "Cup of Tea". Bereits zuvor hatte sie in einem Video auf Instagram unmissverständlich klargestellt: "Ich habe gelernt, dass mein Wert nicht verhandelbar ist." Ihre Familie verfolge ihre Karriere aufmerksam und unterstützend, betont sie. Den Blick richtet sie dabei konsequent nach vorne – auf ihre Arbeit und auf das, was sie mit ihrer Kunst bei anderen Menschen bewirken kann. Eine besondere innere Verbindung spürt sie dabei zur Welt ihrer verstorbenen Großmutter Grace Kelly (†52), die sie nie persönlich kennenlernen konnte. "Ich sah sie nicht als einen unerreichbaren Traum – ich hatte einfach das Gefühl, dass wir von Anfang an verbunden waren, und das ist etwas Wunderschönes", schwärmte Jazmin im Interview.








