Taylor Swift wegen Albumtitel von Vegas-Showgirl verklagt
Taylor Swift (36) bekommt in Las Vegas juristischen Gegenwind. Die Entertainerin Maren Wade hat eine Klage gegen die Sängerin eingereicht. Der Vorwurf: Markenrechtsverletzung rund um Taylors jüngstes Projekt mit dem Titel "The Life of a Showgirl". Laut der Klageschrift, die TMZ vorliegt, sieht Maren durch Taylors Projekt ihre eigene Marke "Confessions of a Showgirl" gefährdet. Die Künstlerin aus der Casinometropole wirft Taylor und deren Umfeld vor, mit Albumtitel und Merchandise zu nah an ihr lang aufgebautes Showgirl-Konzept zu rücken und so ihr Geschäft zu beeinträchtigen.
Maren führt in den Unterlagen aus, sie nutze "Confessions of a Showgirl" seit 2014 – zunächst als wöchentliche Kolumne im Las Vegas Weekly. Aus der Kolumne wurde eine Liveshow, dann eine Tourproduktion und schließlich eine Marke, die Auftritte, Texte und digitale Medien umfasst. 2015 habe sie den Titel markenrechtlich schützen lassen. Aus ihrer Sicht seien "Confessions of a Showgirl" und "The Life of a Showgirl" im Aufbau, in der dominierenden Wortfolge und im "kommerziellen Gesamteindruck" zu ähnlich. Zudem würden sich beide Angebote an dieselbe Zielgruppe richten. Die Künstlerin fürchtet, ihre Showgirl-Brand könne durch die kommerzielle Wucht von Taylors Veröffentlichung untergehen oder selbst als bloße Nachahmung wahrgenommen werden. Maren beantragt daher laut Klageschrift eine einstweilige Verfügung, die Taylor, ihr Management, ihr Label und den Merchandise-Partner am weiteren Einsatz des Albumtitels hindern soll. Außerdem fordert sie Schadensersatz.
Interessanterweise scheint Maren in den sozialen Medien ein großer Fan von Taylor zu sein, die sich kürzlich bei den iHeartRadio Music Awards 2026 den begehrten Titel als Künstlerin des Jahres sichern konnte. Auf ihren Accounts finden sich Posts mit Songs der Musikerin und entsprechenden Hashtags. In der Klage nimmt die Entertainerin allerdings kein Blatt vor den Mund und kritisiert Taylor dafür, dass sie selbst ihre eigenen Markenrechte strikt durchsetze, aber offenbar kein Problem damit habe, die Marken anderer zu verletzen. Maren ist der Ansicht, dass Taylor und ihr Team mit dem Markenrecht vertraut seien und die Ähnlichkeit gekannt hätten, aber dennoch mit dem Projekt vorangeprescht seien. Taylors Team hat sich bisher nicht zu der Klage geäußert.








