

Brenda Brinkmanns Grübchen: Mediziner ordnet Eingriff ein
Brenda Brinkmann musste die Konsequenzen eines Schönheitseingriffs am eigenen Leib erfahren. Die TV-Bekanntheit ließ sich Grübchen in die Wangen operieren, indem ihr kleine Fäden eingenäht wurden, die die typischen Vertiefungen beim Lächeln erzeugen sollten. Doch der Eingriff verlief nicht wie geplant: Die Wunden entzündeten sich stark, sodass Brenda ins Krankenhaus und dort behandelt werden musste. Nun hat sich Schönheitsmediziner Dr. Afschin Fatemi in einem Experteninterview, das Promiflash vorliegt, zu dem Fall geäußert und ordnet die Grübchen-Modellage sowie ihre Risiken ein. Was ist eine Grübchen-Modellage überhaupt? "Grübchen gelten als Schönheitsmerkmal. Neue minimalinvasive Methoden machen ihre Modellage präziser, sicherer und individuell anpassbar. Kaum sichtbare, aber große Wirkung: Grübchen im Gesicht gelten insbesondere an den Wangen oder im Kinn seit Jahrhunderten als Schönheitsmerkmal. Bei manchen sind sie genetisch bedingt. Andere wünschen sich Grübchen und suchen dafür einen Beauty-Experten auf. In der ästhetischen Medizin hat sich die 'Grübchen-Modellage' in den letzten Jahren von einem Nischeneingriff zu einem innovativen Verfahren mit medizinischer Raffinesse entwickelt", erklärt Dr. Fatemi.
Der Mediziner erklärt, dass bei einer sogenannten Dimpleplasty durch die Mundschleimhaut eine Naht gesetzt wird, die Haut und Muskel miteinander verbindet. Bei neueren, minimalinvasiven Verfahren werden selbst auflösende Fäden eingesetzt, die sich nach einigen Monaten wieder abbauen. Die Risiken solcher Eingriffe seien jedoch nicht zu unterschätzen: Neben Asymmetrien und unnatürlich wirkenden Ergebnissen drohen vor allem Infektionen der betroffenen Stellen, insbesondere bei unsachgemäßer Durchführung durch nicht qualifizierte Behandler. Der Experte betont gegenüber Promiflash: "Eine Grübchen-Modellage sollte ausschließlich bei einem Mediziner und ausgebildeten Facharzt für ästhetische Eingriffe vorgenommen werden. In steriler Umgebung sinkt das Risiko für Infektionen deutlich, und mögliche Entzündungen können schneller erkannt und behandelt werden."
"Auch neuere Verfahren wie Botox-Anwendungen gelten teilweise noch als experimentell, was zusätzliche Unsicherheiten hinsichtlich Ergebnis und Standardisierung mit sich bringt", betont er weiter. Für Brenda bedeutete die Komplikation einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt. Die Influencerin musste sich die entzündeten Fäden schließlich wieder ziehen lassen und berichtete ihren Followern auf Instagram von den starken Schmerzen, die sie dabei erlitt. Nachdem die Schwellung zurückgegangen war, konnten die Fäden ohne Narkose entfernt werden. "Ich darf mein Frühstück jetzt nachholen, ich werde wahrscheinlich noch 2 Tage bleiben müssen wegen der Antibiotika", berichtete sie vor wenigen Tagen und fügte ein eher unappetitliches Detail hinzu: "Übrigens muss der Eiter in meiner Wange jeden Tag rausmassiert werden."








