Cardi B im Prozess: Klage wegen Musikdiebstahls abgewiesen
Cardi B (33) kann nun erst einmal aufatmen: Die Rapperin hat in Texas jetzt einen wichtigen Etappensieg in einem Rechtsstreit um ihren Song "Enough (Miami)" errungen. Zwei Musiker, Joshua Fraustro und Miguel Aguilar, der auch unter dem Namen Kemika 1956 bekannt ist, hatten sie im Sommer 2024 vor einem Gericht im US-Bundesstaat Texas verklagt. Sie warfen der Musikerin und ihrem Team vor, sich unerlaubt an ihrem Track "Greasy Frybread" aus dem Jahr 2021 bedient zu haben. Neben Cardi B waren in der Klageschrift auch ihre Plattenfirmen Atlantic Records und Warner Music Group als Mitangeklagte aufgeführt. Wie nun aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die TMZ vorliegen, wurde die Klage jedoch abgewiesen.
Der Richter kam demnach zu dem Schluss, dass das texanische Gericht für den Fall nicht zuständig ist. Wie TMZ berichtet, hätten die Kläger nicht ausreichend darlegen können, dass das Gericht in Texas überhaupt die Befugnis habe, sich mit den Vorwürfen zu befassen. Eine inhaltliche Bewertung der musikalischen Überschneidungen erfolgte somit nicht. Ob Joshua Fraustro und Miguel Aguilar nun versuchen werden, die Klage in einem anderen US-Bundesstaat erneut einzureichen, ist bislang offen. Weder die Musiker noch das Team der Rapperin äußerten sich in den vorliegenden Berichten ausführlicher zu möglichen nächsten Schritten.
Cardi B sorgt seit Jahren nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch privat für Schlagzeilen. Erst kürzlich trennte sich die zweifache Mutter nach rund einem Jahr Beziehung von NFL-Star Stefon Diggs, da der Footballspieler sie mehrfach betrogen haben soll. Daher ließ es sich die Rapperin nicht nehmen, auf ihrer "Little Miss Drama Tour" öffentlich gegen ihren Ex zu sticheln und erntete dafür großen Jubel von ihren Fans. Ob sie sich auch persönlich zu der aktuellen juristischen Entwicklung rund um "Enough (Miami)" äußern wird, bleibt jedoch abzuwarten.








