

Verona Pooth teilt Erfahrungen mit gefälschten Pornobildern
Verona Pooth (57) musste bereits schmerzhafte Erfahrungen mit digitaler sexualisierter Gewalt machen. Das geht jetzt aus einer Vorabmeldung von Bunte hervor, die ankündigt, bald mehrere prominente Frauen zu Wort kommen zu lassen, denen bereits Ähnliches widerfahren ist. Verona berichtet, dass der digitale Missbrauch sie über viele Jahre begleitete. "Ich habe immer wieder Fotos zugeschickt bekommen, darunter auch pornografische Bilder, auf die mein Kopf montiert wurde. Dazu kamen handgeschriebene Texte, deren Inhalt ich gar nicht wiederholen möchte", schildert die Moderatorin. Sie habe den Fall zur Anzeige gebracht, doch der Absender konnte offenbar nicht ermittelt werden – eine extrem belastende Situation für die 57-Jährige: "Diese Ohnmacht ist schwer auszuhalten und macht wütend und auch ängstlich", erklärt sie.
Obwohl sie das Opfer war, beschreibt Verona ein verwirrendes Gefühl von Scham: "Rational weiß man, dass man keinerlei Schuld trägt – und trotzdem fühlt man sich bloßgestellt und in seiner Würde verletzt", so die Unternehmerin. Auslöser für die offenen Worte sind die aktuellen Vorwürfe von Schauspielerin Collien Fernandes (44) gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50), wonach er gefälschte pornografische Bilder von ihr erstellt und verbreitet haben soll. Christian bestreitet die Anschuldigungen – für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Mit der gemeinsamen Botschaft "Du bist nicht allein" wollen nun mehrere TV-bekannte Frauen Collien zur Seite stehen, eigene Erfahrungen teilen und damit öffentlich zeigen: Sie haben lange genug geschwiegen.
Verona ist seit vielen Jahren als Moderatorin und Model in der Öffentlichkeit bekannt. Die gebürtige Bolivianerin wurde in den 1990er Jahren unter dem Namen Verona Feldbusch bekannt und ist Mutter von zwei Kindern. Ihre Karriere führte sie durch verschiedene TV-Formate und Werbekampagnen, bei denen sie sich immer wieder einer breiten Öffentlichkeit präsentierte. Die aktuelle Solidarisierung mit Collien zeigt, dass auch bekannte Persönlichkeiten mit den Schattenseiten der Öffentlichkeit konfrontiert werden und sich gegen digitale Übergriffe wehren müssen.





