Trotz Epstein-Drama: Haakon als "Mann des Jahres" nominiert
Kronprinz Haakon (52) ist für den Titel "Mann des Jahres" nominiert worden. Der norwegische Thronfolger steht bei den Villoid Awards im Finale und zählt zu den zehn Kandidaten, die für die Auszeichnung in Frage kommen. Die Preisverleihung findet in Oslo statt und soll Männer würdigen, die sich durch ihre Position, ihre Leistungen oder ihren Einfluss positiv auf die Gesellschaft ausgewirkt haben. Villoid-Gründerin Jeanette Dyhre Kvisvik erklärte gegenüber Dagbladet, dass Haakon sich seit vielen Jahren für Gleichstellung in Norwegen und weltweit einsetze. Bis zum 15. April können Fans auf der Webseite villoid.no für ihren Favoriten abstimmen.
Die Gründerin hob besonders hervor, dass der Kronprinz in den vergangenen Monaten eine wichtige Rolle eingenommen habe. "Das letzte Jahr hat der Kronprinz sich als eine stabile und vereinende Kraft für die Gesellschaft und seine Nächsten in einer anspruchsvollen Periode für das Königshaus gezeigt. Nicht zuletzt als bedingungsloser Unterstützer von Kronprinzessin Mette-Marit, in dem, was eine sehr anspruchsvolle Periode für sie gewesen sein muss", sagte sie. Darüber hinaus nutze Haakon seine Machtposition, um andere aufzubauen, anstatt sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Dies zeige sich unter anderem durch seine Unterstützung der norwegischen Gründerszene. Neben dem Kronprinzen stehen unter anderem auch Komiker Herman Flesvig, Schauspieler Tobias Santelmann und Fußballstar Erling Braut Haaland auf der Finalisten-Liste.
Die Nominierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das norwegische Königshaus unter erheblichem Druck steht. Zuletzt hatten die Royals wegen Mette-Marits früherer Freundschaft mit Jeffrey Epstein und dem Gerichtsverfahren gegen Marius Borg Høiby (29) für Negativschlagzeilen gesorgt. Der Druck auf die Familie war so groß, dass König Harald alle engsten Mitglieder zu einem Krisentreffen nach Kongsseteren bat. Ziel war es, gemeinsam eine Lösung für die durch die Epstein-Akten ausgelösten Turbulenzen zu finden. Mette-Marit hatte sich kürzlich in einem Interview mit dem Sender NRK zu der Affäre geäußert. Ihre Aussagen wurden jedoch vielfach als ausweichend wahrgenommen.








