Dublin: Wachsfigur von Taylor Swift sorgt für Spott im Netz

Dublin: Wachsfigur von Taylor Swift sorgt für Spott im Netz

- Julia Geißenhöner
Lesezeit: 2 min

Taylor Swift (36) wurde am Donnerstag die zweifelhafte Ehre zuteil, mit einer neuen Wachsfigur im National Wax Museum Plus in Dublin verewigt zu werden – die bei den Fans laut Daily Mail nicht gut ankommt. Die Nachbildung der Sängerin stellt sie während ihrer Eras-Tour dar, genauer gesagt während ihrer Performance zum Album "Lover". Mit pinkfarbener Gitarre, glitzerndem blauen Body und silbernen Stiefeln wurde die Statue dramatisch hinter einem Vorhang enthüllt, während Museumsmitarbeiter auch nach der Präsentation noch letzte Handgriffe an der Figur vornahmen. Doch kaum waren die Bilder im Netz, begann die Spott-Lawine: Fans der Musikerin verglichen die Wachsfigur mit "Jedward in einer Perücke" und fragten sich, wer für solche "extrem schlechten Wachsstatuen" bezahlt werde.

In den sozialen Medien hagelte es harsche Kommentare. "Es sieht aus wie ein billiger Sexroboter", schrieb ein User, während ein anderer bemerkte: "Wenn man wirklich hart blinzelt, sieht es nach ihr aus." Auf Facebook scherzte jemand, dass der erste April bereits vorbei sei. Ein weiterer Kommentator meinte: "Ich hätte es selbst besser hinbekommen mit dem Wachs vom Boden meiner Yankee-Kerze." Einige Nutzer versuchten einen ausgewogeneren Ansatz und lobten zwar das Gesicht der Figur, bemängelten aber, dass die Haare "völlig falsch" aussähen. Viele äußerten die Hoffnung, dass Taylor die Statue niemals zu Gesicht bekomme.

Taylor ist nicht die einzige Berühmtheit, die unter fragwürdigen Wachsfiguren zu leiden hat. Comedian Kevin Hart (46) postete erst diese Woche ein Video seiner neuen Statue im Hollywood Wax Museum in Pigeon Forge, Tennessee, und bezeichnete sie als "Angriff". "Wer zum Teufel ist das?", schrieb er und forderte eine Neuanfertigung. Auch Beyoncé (44) wurde im Februar 2024 Opfer einer missglückten Wachsfigur bei Madame Tussauds in Blackpool, die laut Fans überhaupt nicht nach ihr aussah. Bereits 2017 musste eine andere Beyoncé-Statue entfernt werden, weil sie als "zu weiß" kritisiert worden war. Ebenso sorgte eine Ariana Grande (32)-Figur bei Madame Tussauds in London im Mai 2019 für Verwirrung, wobei Fans fragten: "Seid ihr sicher, dass das Ariana ist?"

Taylor Swift im Juli 2024
Getty Images
Taylor Swift im Juli 2024
Taylor Swift, Sängerin
Getty Images
Taylor Swift, Sängerin
Jedward, Band, 2024
Getty Images
Jedward, Band, 2024
Wie sollte das Museum jetzt reagieren?