So überstand Gina Schumacher den Unfall von Papa Michael
Es ist ein Interview, das unter die Haut geht: In einer neuen ZDF-Doku öffnet Gina-Maria Schumacher (29) ihr Herz und spricht so offen wie nie über die wohl schwerste Phase ihres Lebens. Nach dem folgenschweren Skiunfall ihres Vaters Michael Schumacher (57) im Jahr 2013 drohte ihre Welt zu zerbrechen. Doch Gina fand nicht nur ihren Weg zurück ins Leben, sondern auch neuen Halt – und zwar im Sattel: "Die Pferde haben mir geholfen, das alles durchzustehen", sagt Gina, wie Bild vorab aus der Doku zitiert. Die 29-Jährige erklärt: "Nach Papas Unfall habe ich mich da wirklich reingehängt, weil ich musste irgendwas machen."
Was zunächst wie eine Flucht klingt, entpuppt sich für die junge Frau als effektive Maßnahme zur Selbstrettung. Gemeinsam mit ihrer Mutter Corinna Schumacher (57) arbeitete sich Gina an die Weltspitze im Westernreiten heran – diszipliniert, ehrgeizig, fast besessen. Die Doku begleitet sie auf Ranches in den USA und in der Schweiz, zeigt Trainings, Turniere und Zweifel. Und sie zeigt auch eine Tochter, die bis heute trägt, was kaum zu tragen ist: Ihr geliebter Papa erlitt Ende 2013 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und kämpfte tagelang ums Überleben. Seither wird Michael von seiner Familie von der Öffentlichkeit abgeschirmt, weshalb keine Details zu seinem Gesundheitszustand bekannt sind.
Auch Mama Corinna kommt in der Doku zu Wort und erinnert an Worte ihres Mannes, die heute fast prophetisch wirken. Er habe über Gina gesagt, sie werde im Sport "viel besser sein als du", weil sie den nötigen Egoismus mitbringe. "Wenn du Sportler bist, musst du in gewisser Weise egoistisch sein. Und das ist super. Sonst wirst du nichts", soll er erklärt haben. So zeigt die ZDF-Produktion nicht nur seltene Einblicke in Ginas sportliche Karriere, sondern vor allem eines: den unerschütterlichen Zusammenhalt einer Familie, die mittlerweile seit über zehn Jahren im Verborgenen kämpft.








