Matthew Perrys Mutter gibt seinem Assistenten Schuld am Tod

Matthew Perrys Mutter gibt seinem Assistenten Schuld am Tod

- Patricia Schlösser-Christ
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Im Strafverfahren gegen Kenneth Iwamasa, den ehemaligen Assistenten des verstorbenen Friends-Stars Matthew Perry (†54), hat sich nun Matthews Mutter Suzanne Morrison mit einem emotionalen Brief zu Wort gemeldet. Das Schreiben, das sie im Vorfeld der Urteilsverkündung verfasste und das TMZ vorliegt, richtet sich direkt gegen Kenneth – und macht ihn mitverantwortlich für den Tod ihres Sohnes. "Wir haben einem Mann ohne Gewissen vertraut, und mein Sohn bezahlte den Preis dafür", heißt es in dem Brief. Matthew war am 28. Oktober 2023 gestorben. Seinem Assistenten wird vorgeworfen, dem Schauspieler Ketamin besorgt und es ihm sogar selbst injiziert zu haben – auch an dem Tag, an dem Matthew starb.

In ihrem Schreiben zeichnet Suzanne zunächst das Bild eines Sohnes, der "mehr als die Hälfte seines Lebens" gegen seine Sucht ankämpfte, immer wieder Rückfälle erlebte und dennoch erneut versuchte, clean zu werden. Gerade deshalb sei sie erleichtert gewesen, als Kenneth vor einigen Jahren fest an Matthews Seite arbeitete. Er sei der Familie seit etwa 25 Jahren bekannt gewesen, betont sie laut dem Portal und ergänzt: "Matthew vertraute Kenny. Wir vertrauten Kenny." Der Assistent habe deshalb eine besondere Rolle gehabt, nämlich als Begleiter und Beschützer des Schauspielers im Kampf gegen die Abhängigkeit. "Seine wichtigste Aufgabe war, dafür zu sorgen, dass Matthew das blieb, was er sein wollte: drogenfrei", heißt es im Brief. Statt Hilfe zu holen, wenn der Druck zu groß wurde, hätte Kenneth aber laut Suzanne immer neue Bezugsquellen organisiert und das Ketamin mehrfach persönlich gespritzt – obwohl er dafür keinerlei Qualifikation gehabt habe.

Besonders bitter beschreibt die trauernde Mutter die Zeit nach dem Tod ihres Sohnes. Sie erinnert sich an die Nacht, in der Hubschrauber über dem Anwesen kreisten, während Paparazzi auf ein Foto ihres verstorbenen Kindes lauerten und sie selbst auf der Straße stand und darum bat, Matthews Körper zudecken zu dürfen. Am nächsten Tag habe sie ihn im Bestattungsinstitut besucht, wo er gewaschen und angezogen gewesen sei und "fast schön und irgendwie erleichtert" gewirkt habe. Die enge Bindung zwischen Mutter und Sohn zieht sich durch jede Zeile des Briefes, in dem Suzanne Matthews langen Kampf gegen Abhängigkeitserkrankungen nachzeichnet und das verloren gegangene Vertrauen in den Assistenten thematisiert. Der Brief endet mit den Worten: "Nichts nimmt diesen Schmerz, und das wird es auch nicht, da bin ich sicher, solange ich lebe." Kenneth drohen bei einer Verurteilung drei Jahre Haft.

Matthew Perry, "Friends"-Star
Getty Images
Matthew Perry, "Friends"-Star
Matthew Perry, Schauspieler
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Matthew Perry, Schauspieler
Suzanne Morrison und Matthew Perry, September 2002
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Suzanne Morrison und Matthew Perry, September 2002