Prinz Harrys Hoffnung auf Versöhnung gnadenlos zerschlagen

Prinz Harrys Hoffnung auf Versöhnung gnadenlos zerschlagen

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min

Prinz Harry (41) soll zutiefst getroffen sein, nachdem sein Vater König Charles III. (77) ihn offenbar ignoriert und den Kontakt nahezu vollständig hat einschlafen lassen. Der royale Rotschopf hatte nach einem Treffen mit seinem Vater im vergangenen Jahr gehofft, dass sich das Verhältnis nach fast zwei Jahren der Entfremdung allmählich wieder verbessern würde. Sogar eine Reise in die Heimat im Sommer mit seiner Ehefrau Herzogin Meghan (44) und den gemeinsamen Kindern Archie (6) und Lilibet (4) stand zur Debatte, wie das Magazin OK! berichtet. Doch die Hoffnung auf Annäherung wurde von anhaltenden Spannungen innerhalb der königlichen Familie überschattet. Aus Harrys Sicht sei die Situation inzwischen zutiefst verstörend, zitiert das Magazin eine Quelle. "Er hat das Gefühl, dass er still ausgegrenzt und von seinem eigenen Vater ignoriert wird, in einem Moment, in dem er wirklich glaubte, dass sie beginnen würden, eine Art Verbindung wieder aufzubauen", heißt es.

Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn soll Insidern zufolge immer sporadischer geworden sein. Ein Nahestehender verriet gegenüber OK!, dass der Monarch seine Aufmerksamkeit offenbar auf andere dringende Angelegenheiten konzentriert habe, anstatt aktiv an einer Lösung mit seinem jüngeren Sohn zu arbeiten. "Es fühlt sich zunehmend so an, als habe sich der König dafür entschieden, sich von der Situation zu distanzieren, anstatt weiterhin direkt damit umzugehen", so der Insider. Charles kämpft derzeit mit seiner Krebsbehandlung, institutionellen Herausforderungen und dem wachsenden Skandal um seinen Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66), der wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) unter erneuter Beobachtung steht. Harry selbst soll zudem das Gefühl haben, dass nicht nur die persönliche Beziehung, sondern auch äußere Einflüsse und Dynamiken innerhalb des Königshauses eine Versöhnung erschweren.

Die Entfremdung zwischen Vater und Sohn zeigt sich auch beim kommenden Staatsbesuch von Charles in den USA. Während der Monarch gemeinsam mit seiner Frau Königin Camilla (78) Ende April an die Ostküste reisen wird, um unter anderem den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu feiern, bleibt ein Treffen mit Harry aus. Eine dem Herzog nahestehende Quelle bestätigte kürzlich gegenüber Hello!, dass Harry nicht nach Washington D.C. reist, um seinen Vater zu treffen. Für Charles stehen ein Empfang durch US-Präsident Donald Trump (79), ein Staatsbankett im Weißen Haus und sogar eine Rede vor dem Kongress auf dem Programm – private Termine werden im vollen Kalender offenbar nicht eingeplant.

Prinz Harry trifft am High Court in London vor dem Prozess gegen Associated Newspapers ein
Getty Images
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Prinz Harry und König Charles III. im April 2019
John Phillips/Getty Images
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Ein Mann lächelt während eines Besuchs bei Oxford PV in Oxford
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