Angst vor Befragung: Sarah Ferguson will nie mehr in die USA

Angst vor Befragung: Sarah Ferguson will nie mehr in die USA

- Promiflash Redaktion
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Sarah Ferguson (66) hat ihrem engsten Umfeld offenbar mitgeteilt, dass sie niemals wieder in die Vereinigten Staaten reisen wird. Wie ein Insider gegenüber dem Daily Mirror berichtet, fürchtet die 66-Jährige sowohl die Reaktionen von Jeffrey Epsteins (†66) Opfern als auch eine mögliche Befragung durch den US-Kongress. Erst vor zwei Wochen hatte der US-Abgeordnete Suhas Subramanyam die Ex-Frau von Prinz Andrew (66) schriftlich aufgefordert, vor dem Kongress über den verstorbenen Sexualstraftäter auszusagen. In seinem Brief bat er sie um Kooperation bei einer Untersuchung zu Epsteins Menschenhandelsoperationen. Die Mutter zweier Töchter sei "zutiefst besorgt" über die Situation und wolle unter keinen Umständen unter Eid zu Epstein und auch zu Andrew befragt werden, so die Quelle.

Als britische Staatsbürgerin ist Sarah zwar nicht verpflichtet, der Aufforderung des Kongresses nachzukommen oder auf das Schreiben zu reagieren. Dennoch scheint die Angst vor einer öffentlichen Konfrontation groß zu sein. Der Insider erklärte weiter, dass die Entscheidung, Amerika fernzubleiben, für sie nicht schwierig gewesen sei, "trotz der Tatsache, wie tief verwurzelt sie dort einst war". Hintergrund der Befragungswünsche sind kürzlich veröffentlichte Dokumente, in denen E-Mails zwischen Sarah und Epstein auftauchen. In einer Nachricht aus dem Jahr 2009 bat sie den verurteilten Sexualstraftäter um 20.000 Pfund für ihre Miete, in einer anderen bedankte sie sich bei ihm mit den Worten: "Danke Jeffrey, dass du der Bruder bist, den ich mir immer gewünscht habe."

Jahrelang hatte Sarah in den USA sowohl ihre Geschäftsinteressen als auch ihre öffentliche Karriere vorangetrieben. Sie arbeitete als Markenbotschafterin für Weight Watchers, trat regelmäßig in Fernsehshows wie der Oprah Winfrey-Show auf und war mit Buchveröffentlichungen sowie bezahlten Vorträgen erfolgreich. Zeitweise lebte sie sogar in New York City, wo sie sich in einflussreichen Geschäfts- und Gesellschaftskreisen bewegte. Doch seit der Epstein-Skandal erneut Schlagzeilen macht, scheint die einstige Herzogin von York jegliche Pläne für eine Rückkehr nach Amerika aufgegeben zu haben. Die Veröffentlichung der belastenden Dokumente und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit hätten für sie die Situation "unerträglich" gemacht, heißt es aus ihrem Umfeld.

Sarah Ferguson bei der amfAR Gala in Antibes
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Sarah Ferguson bei der Knights of Charity Gala im Palm Beach Casino in Cannes, 22. Mai 2024
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Jeffrey Epstein auf einer Aufnahme aus Ermittlungsakten des US-Justizministeriums
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Jeffrey Epstein auf einer Aufnahme aus Ermittlungsakten des US-Justizministeriums
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