Druck steigt: Sarah Ferguson soll zu Epstein aussagen

Druck steigt: Sarah Ferguson soll zu Epstein aussagen

- Promiflash Redaktion
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Sarah Ferguson (66) sieht sich mit zunehmendem Druck aus den USA konfrontiert. Der demokratische Kongressabgeordnete Suhas Subramanyam fordert die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (66) in einem Schreiben auf, vor einem US-Kongressausschuss über ihre Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) auszusagen. In dem Brief, der der BBC vorliegt und am Donnerstag an Sarah verschickt wurde, bittet der Politiker die ehemalige Herzogin um Informationen zu ihren "engen persönlichen und geschäftlichen Verbindungen" zu dem US-Finanzier. Zudem soll sie Auskunft über mögliches Wissen zu einer Verwicklung ihres Ex-Mannes Andrew in Epsteins Machenschaften geben. Sarah wird aufgefordert, bis spätestens 9. April 2026 zu reagieren.

Das Schreiben bezieht sich auf die Anfang des Jahres vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten, in denen zahlreiche E-Mails zwischen Sarah und dem verurteilten Täter auftauchen. In einer Nachricht bezeichnete eine "Sarah" Epstein als "Legende", nachdem er 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen verurteilt worden war. "Ich stehe zu Ihren Diensten. Heiraten Sie mich einfach", hieß es in der E-Mail weiter. Andere Nachrichten legen nahe, dass Sarah Epstein direkt um finanzielle Unterstützung bat und sich selbst als "sehr traumatisiert und allein" beschrieb. Die Dokumente zeigen auch, dass sie den Sexualstraftäter 2009 als "den Bruder, den ich mir immer gewünscht habe" pries und ihn offenbar im Gefängnis kontaktierte. Vertreter von Sarah wurden um eine Stellungnahme gebeten, Andrew hat jegliches Fehlverhalten in Verbindung mit Epstein bestritten.

Die neuen Enthüllungen haben bereits schwerwiegende Konsequenzen für Sarah nach sich gezogen. Mehrere Wohltätigkeitsorganisationen haben sich wegen ihrer Epstein-Verbindungen von ihr distanziert. Im Oktober verlor sie ihren Herzoginnen-Titel, nachdem ihr Ex-Mann seinen Titel als Duke of York aufgeben musste. Außerdem wurde sie gezwungen, die Royal Lodge in Windsor zu verlassen, in der das Paar trotz seiner Scheidung im Jahr 1996 zusammengelebt hatte. Diese Woche entzog ihr der Stadtrat von York dann auch noch die Ehrenbürgerschaft der Stadt, die sie 1987 nach ihrer Hochzeit mit Andrew erhalten hatte. Die Lokalpolitiker stimmten einstimmig dafür, Sarah die Auszeichnung "Freedom of the City of York" abzuerkennen und beriefen sich dabei auf die belastenden Dokumente aus den Epstein-Akten. Seit einigen Monaten ist Sarah untergetaucht, ihr Aufenthaltsort unbekannt.

Sarah Ferguson nach dem Ostergottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor, 20. April 2025
Imago
Sarah Ferguson nach dem Ostergottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor, 20. April 2025
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor, 2024
Getty Images
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor, 2024
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
ActionPress
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
Soll Sarah Ferguson vor dem US-Kongress aussagen?