Nach Epstein: So stehen Andrew und Sarah jetzt zueinander

Nach Epstein: So stehen Andrew und Sarah jetzt zueinander

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 3 min

Andrew Mountbatten-Windsor (66) und Sarah Ferguson (66) galten lange als das wohl harmonischste Ex-Paar im britischen Königshaus, doch nach neuen Enthüllungen rund um Jeffrey Epstein (†66) soll ihr Verhältnis so angespannt sein wie nie. Die beiden, die bis vergangenes Jahr noch gemeinsam in der Royal Lodge in Windsor lebten und dort täglich zusammen Tee tranken, reden laut Daily Mail zwar noch miteinander, aber angeblich nur noch selten. Nachdem neue Dokumente zu dem verurteilten Sexualstraftäter veröffentlicht worden waren, verlor Andrew dem Bericht zufolge seine letzten Titel und wurde auf das Anwesen Sandringham verbannt, während Sarah plötzlich ohne festen Wohnsitz dagestanden haben soll. Offiziell trägt sie seither nicht mehr den Titel Duchess of York, sondern tritt nur noch unter ihrem Namen Sarah Ferguson auf.

Für die einstige Herzogin hat sich seit dem Jahresbeginn offenbar vieles verändert. Seit der Veröffentlichung der Epstein-Unterlagen im Januar ist sie nahezu komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden. Laut Daily Mail soll Sarah derzeit auf einer heimlichen "Sofa-Surfing-Welttour" unterwegs sein und bei prominenten Freunden unterkommen. Ein Insider berichtet, sie wirke nervös, habe drei Handys und wechsle diese regelmäßig, um nicht verfolgt oder geortet zu werden. Royal-Experte Matt Wilkinson erklärte im Podcast "A Right Royal Podcast", Sarah wäre sofort wieder zu sehen, wenn sie es wirklich wolle. Gleichzeitig heißt es, ihre Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (36) hätten sich dagegen entschieden, ihre Mutter dauerhaft bei sich aufzunehmen. Hollywoodlegende Priscilla Presley (80) stellte zudem in einem Statement klar, dass Meldungen, sie habe Sarah ein Gästezimmer in Los Angeles angeboten, nicht stimmten.

Zu den Rückschlägen im Privatleben kommt für Sarah nun auch ein herber Imageverlust hinzu. Die Stadt York erkannte ihr vor Kurzem den Ehrentitel "Freedom of the City of York" wieder ab – eine Auszeichnung, die sie 1987, kurz nach ihrer Hochzeit mit dem damaligen Prinz Andrew, erhalten hatte. Der Titel ehrt Menschen, die sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben; zu den prominenten Trägern gehören etwa Winston Churchill (†90) und Schauspielerin Judi Dench (91). In der Stadtratssitzung begründete der Liberaldemokrat Darryl Smalley die Entscheidung mit Sarahs Nähe zu Jeffrey Epstein: "Wir erwarten nicht, dass die Träger dieser höchsten Ehre Heilige sind. Wir wollen nur nicht, dass sie beste Freunde von verurteilten Pädophilen sind. Wir stehen an der Seite der Opfer. Wir stehen für die Herrschaft des Rechts. Wir stehen für Anstand", zitierte ihn der Bericht. Aus den veröffentlichten E-Mails geht hervor, dass Sarah Jeffrey Epstein schrieb "Heirate mich einfach" und ihn auch nach seiner Haftentlassung besuchte – Details, die nun alle wie ein Schatten über der früheren Vorzeige-Freundschaft mit Andrew liegen.

Prinz Andrew und Sarah, Duchess of York, beim Dankgottesdienst für König Konstantin in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor
Getty Images
Prinz Andrew und Sarah, Duchess of York, beim Dankgottesdienst für König Konstantin in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
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Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
Prinzessin Anne, Prinzessin Eugenie, Prinzessin Beatrice und Prinz Andrew
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Prinzessin Anne, Prinzessin Eugenie, Prinzessin Beatrice und Prinz Andrew
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