Millionenklage: Jada Pinkett-Smith weist Vorwürfe zurück

Millionenklage: Jada Pinkett-Smith weist Vorwürfe zurück

- Julia Geißenhöner
Lesezeit: 2 min

Jada Pinkett-Smith (54) geht gegen eine Millionenklage vor, die ein angeblicher früherer Vertrauter ihres Mannes Will Smith (57) eingereicht hat. In neuen Gerichtsdokumenten beantragt die Schauspielerin, die Forderung von Bilaal Salaam vollständig abzuweisen. Der Mann behauptet, der monatelange Streit mit ihr habe ihn seelisch so belastet, dass er stark zugenommen habe, seine Beziehung zerbrach und er das Land vorübergehend verlassen musste. Laut TMZ reagiert Jada nun offiziell vor Gericht und stellt klar, dass sie die Vorwürfe entschieden zurückweist. Ihr Ziel: Die Klage über 2,5 Millionen Euro soll gar nicht erst verhandelt werden.

In den Papieren argumentiert Jada, Bilaal habe keinerlei Belege für die von ihm behaupteten seelischen Schäden vorgelegt. Weder medizinische Unterlagen noch unabhängige Nachweise seien eingereicht worden. Stattdessen verweist er nur auf Gewichtszunahme, Liebesaus und den Auslandsaufenthalt als Folgen des Stresses. Die Schauspielerin betont zudem, sie habe seinen Namen in öffentlichen Äußerungen nie genannt. Gegenüber TMZ wird sie mit den Worten zitiert, die Vorwürfe seien "falsch, unbestätigt und dazu gedacht, Aufmerksamkeit zu erzeugen im Rahmen einer andauernden öffentlichen Kampagne der Belästigung" gegen ihre Familie. Bilaal hatte in seiner Klage behauptet, Jada habe ihn öffentlich schlechtgemacht, nachdem er sich geweigert habe, Will nach dem Oscars-Eklat zu unterstützen. Außerdem habe der Freundeskreis des Paares ihn bedroht, als bekannt wurde, dass er an einem Memoir gearbeitet habe, in dem auch Details über Will stehen sollten.

Will und Jada sind seit den späten 90ern ein Paar und haben zwei gemeinsame Kinder, Jaden (27) und Willow (25). Will ist zudem Vater von Trey aus einer früheren Beziehung. Abseits des roten Teppichs gaben beide in den vergangenen Jahren immer wieder private Einblicke, etwa in Jadas Talkformat "Red Table Talk". Nach dem Vorfall bei den Oscars 2022 stand die Familie besonders im Fokus. Bei dem aktuellen Streit spielt auch das persönliche Umfeld eine Rolle. In den Gerichtsunterlagen ist von Drohungen aus dem inneren Kreis die Rede, was beide Seiten jedoch unterschiedlich einordnen. Während Jada die Vorwürfe abräumen will, hält Bilaal an seiner Darstellung fest – und damit bleibt der Konflikt vorerst eine private Angelegenheit, die nun juristisch aufgearbeitet wird.

Jada Pinkett-Smith beim Sundance Film Festival 2018
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Jada Pinkett-Smith beim Sundance Film Festival 2018
Trey, Willow, Jaden, Will und Jada Pinkett-Smith bei der Premiere von "Emancipation"
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Trey, Willow, Jaden, Will und Jada Pinkett-Smith bei der Premiere von "Emancipation"
Will Smith und Jada Pinkett-Smith, 2019
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Will Smith und Jada Pinkett-Smith, 2019
Wie findet ihr Jadas Move, die 2,5-Millionen-Klage direkt abzuwehren?