BTS-Doku enthüllt: Die unerwarteten Wahrheiten der Idole
Nach fast vier Jahren Pause kehrt die südkoreanische Boyband BTS zurück auf die große Bühne – und gibt Einblicke, die Fans so noch nie gesehen haben. In der neuen Dokumentation "BTS: The Return" von Regisseur Bao Nguyen werden RM, Jin (33), Suga (33), J-Hope (32), Jimin, V und Jung Kook bei der Arbeit an ihrem Comeback-Album "Arirang" in einem Studio in Los Angeles begleitet. Der 93-minütige Film zeigt die sieben Musiker nach ihrer Rückkehr aus dem Militärdienst in einem überraschend verletzlichen Zustand: angespannt, unter Druck und voller Zweifel, ob ihr Comeback gelingen wird. Dabei war der Erfolg überwältigend – das Album stieg direkt auf Platz eins der Billboard 200 ein, die Single "Swim" eroberte zeitgleich die Spitze der Billboard Hot 100.
Die Doku offenbart eine Seite der Superstars, die viele nicht erwartet hätten. "Innerhalb der ersten Tage sahen wir, wie angespannt sie waren", erklärte Bao gegenüber Vanity Fair. Selbst die weltweit erfolgreichste Boyband habe mit Ängsten zu kämpfen, wenn es darum gehe, die Erwartungen der Fans zu erfüllen. Der Film zeigt auch kreative Spannungen zwischen den Mitgliedern und Diskussionen mit dem Label Hybe. "Wir wollten keinen Film über Menschen machen, sondern mit Menschen", so der Regisseur weiter. Die Bandmitglieder hätten von Anfang an gewollt, dass sich der Film anders anfühle – roh und ehrlich. Mitproduzentin Jane Cha Cutler lobte den Mut der Gruppe, sich gerade in einer Phase des Umbruchs so verletzlich zu zeigen.
BTS gilt nicht nur als die größte Band der Welt, sondern auch als kulturelle Botschafter Südkoreas. Diese Doppelrolle bringt enormen Druck mit sich, wie RM im Film erklärt: Die Krone, die sie trügen, sei so schwer, dass sie nur gemeinsam als BTS getragen werden könne. Bao, der die Band zuvor bei einem Konzert im SoFi Stadium erlebt hatte, beschreibt den Film als "Liebesbrief an die ARMY und an BTS". Die Fans, die ihre Idole während des Militärdienstes schmerzlich vermissten, reagierten überwiegend begeistert auf die ungeschönte Darstellung. Auch die Bandmitglieder selbst zeigten sich nach einer Vorab-Sichtung erleichtert und zufrieden mit dem Ergebnis, wie das Label dem Regisseur mitten in der Nacht per Nachricht mitteilte.










