Margarets Geschenk an König Charles löste Abneigung aus
Ein Geschenk mit Folgen: Als König Charles III. (77) noch ein kleiner Junge war, überraschte ihn seine Tante Prinzessin Margaret (†71) mit einem Kätzchen. Doch statt kindlicher Freude stellte sich bei dem Nachwuchsroyal eher Unbehagen ein – mit der Samtpfote konnte Charles offenbar gar nichts anfangen. Der frühere BBC-Korrespondent und Autor Brian Hoey schildert in seinem Buch "Pets by Royal Appointment", dass dieses Geschenk seine Haltung zu Katzen dauerhaft geprägt haben soll. Der heutige Monarch erzählt seitdem immer wieder von einer richtigen Katzen-Abneigung – und soll sogar merken können, ob in einem Haus eine Katze lebt, selbst wenn sie sich gerade nicht im Raum befindet.
Nach Angaben von Brian Hoey "kann Charles Katzen nicht anfassen" und meidet alles, was miaut. Der Schriftsteller zitiert den König mit der Aussage, er könne es "nicht ertragen, eine Katze im selben Zimmer zu haben". Während Stubentiger im Königshaus also eher einen schweren Stand haben, sieht es bei Hunden ganz anders aus: Die britischen Royals gelten seit Generationen als echte Hundefans. Schon Königin Victoria schwärmte für ihren Spaniel Dash, König George VI. liebte Labradore, und Königin Elizabeth II. machte ihre Corgis weltberühmt. Auch Charles und Königin Camilla (78) setzen diese Tradition fort – sie engagieren sich für Tierschutzorganisationen und umgeben sich privat liebend gern mit Hunden.
In den letzten Jahren rückte besonders ein Vierbeiner an Charles' Seite in den Fokus: Lagotto-Romagnolo-Welpe Snuff. Der verspielte Hund sorgt im Alltag des Königs für mächtig Trubel und begleitet ihn Medienberichten zufolge häufig auf dem Landsitz. Bei Camilla sind ihre Jack-Russell-Hündinnen Bluebell und Moley ständige Begleiter auf Spaziergängen und bei Besuchen. Auch andere Familienmitglieder sind bekennende Hundefreunde: William (43) und Kate (44) leben mit Cocker-Spaniel Orla, Harry (41) und Meghan (44) mit Beagle Mamma Mia und Labradorhündin Pula, Zara (44) und Mike Tindall (47) mit ihren Labradoren Storm und Pepper sowie Boxer Blink. Während Katzen innerhalb der Windsors offenbar seltener anzutreffen sind, zeigt Margaret mit ihrer einstigen Geschenkidee, wie prägend ein frühes Tiererlebnis sein kann – auch wenn es im Fall von Charles am Ende zur großen Liebe auf vier Pfoten in Hundegestalt führte.









