Stalking: Sabrina Carpenter erwirkt einstweilige Verfügung
Die Kehrseite des Ruhms holt eine der derzeit erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt auf beängstigende Weise ein: Sabrina Carpenter (27) hat Schutz vor einem Mann beantragt, der mehrfach vor ihrem Haus in Los Angeles aufgetaucht sein soll. Laut Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, habe sich der erste Vorfall bereits am 23. Mai abgespielt. Ein 31-jähriger Mann namens William Applegate sei an diesem Tag an der Haustür der Sängerin erschienen, habe versucht, diese zu öffnen, und anschließend die Klingel betätigt. Als das private Sicherheitspersonal den mutmaßlichen Eindringling konfrontiert habe, habe sich William beharrlich geweigert zu gehen und stattdessen behauptet, die Musikerin persönlich zu kennen. Erst das Eintreffen der alarmierten Polizei habe zu seiner Festnahme geführt – allerdings nur für kurze Zeit. Weniger als 24 Stunden später soll William bereits wieder vor dem Anwesen aufgetaucht sein.
Um der anhaltenden Bedrohung ein Ende zu setzen, reichten die Anwälte des Popstars eine Petition für eine einstweilige Verfügung ein. Zur Untermauerung des Antrags legte Sabrina Aufnahmen ihrer Türkamera vor, die den Mann zeigen sollen. In ihrer offiziellen Erklärung stellte sie klar, dass William ihr völlig fremd sei, sie ihn nie getroffen oder in irgendeiner Weise mit ihm kommuniziert habe und auch keinerlei Wunsch verspüre, dies jemals zu tun. Das zuständige Gericht gab dem Eilantrag schließlich statt: William muss ab sofort strikten Abstand von Sabrina, ihrer Schwester Sarah sowie deren Freund George halten. Noch in diesem Monat soll eine gerichtliche Anhörung darüber entscheiden, ob die Verfügung dauerhaft bestehen bleibt.
Nach ihren Anfängen im Schauspielbereich gelang Sabrina in den letzten Jahren der endgültige Aufstieg in die absolute Top-Liga des Musikgeschäfts. Spätestens mit den extrem erfolgreichen Veröffentlichungen ihrer Hits "Espresso" und "Please Please Please" dominiert sie die weltweiten Charts und Streaming-Plattformen. Der aktuelle Vorfall in Los Angeles zeigt jedoch einmal mehr die unschönen Begleiterscheinungen des modernen Starruhms: Je allgegenwärtiger die Melodien im Ohr der Masse werden, desto größer wird leider oft auch das reale Sicherheitsrisiko im Privatleben der Künstler.








