Panikattacke & Co.: Melissa Naschenweng reflektiert Karriere
Melissa Naschenweng (35) hat in einem Interview offen über eine der dunkelsten Phasen ihrer Karriere gesprochen. In der Sendung "Nahaufnahme" auf Radio Niederösterreich gewährte die österreichische Schlagersängerin ehrliche Einblicke in ihre Anfangsjahre – und die hatten es in sich. Mit teilweise bis zu 180 Auftritten im Jahr, kaum Schlaf und permanentem Druck lebte sie in einem ständigen Ausnahmezustand. Der absolute Tiefpunkt traf sie ausgerechnet mitten auf der Bühne, als sie plötzlich eine Panikattacke erlebte und die Kontrolle über sich verlor.
Die Situation war für Melissa offenbar so extrem, dass sie glaubte, es nicht zu überleben. "Ich habe gedacht, ich kriege keine Luft", schilderte sie in der Sendung. Und weiter: "Ich habe immer geglaubt, ich muss jetzt einfach sterben." Ein echtes Umdenken setzte allerdings erst durch die Corona-Pandemie ein, die ihr eine lang überfällige Auszeit verschaffte. Seitdem geht die Sängerin bewusster mit ihrer Gesundheit um und zieht klare Grenzen, was das Pensum ihrer Auftritte und die Belastung im Allgemeinen angeht.
Melissa wurde am 11. Juli 1990 in Kärnten geboren und wuchs in der Nähe von Hermagor auf. Sie startete ihre Musikkarriere mit Volksmusik und Schlager und erarbeitete sich über die Jahre eine treue Fangemeinde. Bekannt wurde sie unter anderem durch Songs wie "Lederhosenrock" und ihre Fähigkeit, Volksmusik und modernen Pop miteinander zu verbinden. Die Bühne beschreibt sie trotz aller Schwierigkeiten nach wie vor als Ort, an dem sie sich zuhause fühlt – das extreme Leben am Limit aber gehört für sie der Vergangenheit an.





