Chris Pratt bereut seinen anzüglichen Kim-Kardashian-Witz

Chris Pratt bereut seinen anzüglichen Kim-Kardashian-Witz

- Janine Karrasch
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Rund um die Promotion für den neuen Kinofilm "Der Super Mario Galaxy Movie" sprach Chris Pratt (46) in einem Interview mit dem Magazin Entertainment Weekly auch über seine Zeit als Andy Dwyer in der NBC-Comedyserie "Parks and Recreation". "Ich habe in dem Moment einen ziemlich geschmacklosen Witz gemacht, und ich erinnere mich sogar daran, mit Showrunner Mike Schur gesprochen und gesagt zu haben: 'Hör mal, bitte pack das nicht auf die DVD'", so Chris. In einer Szene hatte Mitdarstellerin Rashida Jones (50) als Ann Perkins den Satz "Alle lieben eine gute Comeback-Geschichte" gesagt – woraufhin Chris als Andy spontan Kim Kardashian (45) als Beispiel nannte und dabei in einer improvisierten Replik direkt auf deren Sexvideo mit dem Sänger Ray J (45) anspielte.

"Es wird wahrscheinlich eine Weile im Internet kursieren, weil eine sehr berühmte Person darin vorkommt. Eine Person, die berühmter ist als unsere Serie", schilderte Chris seine damalige Sorge. Ironischerweise passierte genau das Gegenteil von dem, was er erreichen wollte: Denn trotz Chris' Bitte fand der Witz seinen Weg auf die DVD-Bonusmaterialien der Staffel – als allererste Szene im Outtake-Reel. Während Chris seine Karriere danach mit Blockbustern wie Guardians of the Galaxy, "Avengers: Endgame" und Jurassic World weiter vorantrieb, baute Kim ihr eigenes Imperium als Realitystar und Unternehmerin aus. Das Sextape, auf das er anspielte, markierte einst ihren frühen Sprung in die Öffentlichkeit. Heute stehen bei der vierfachen Mutter vor allem ihre Kinder, ihre Mode- und Beautyprojekte sowie ihre Auftritte in der Show The Kardashians im Fokus.

Der Kardashian-Witz war kein Einzelfall, sondern Teil einer inoffiziellen Tradition am Set der Kultserie. Chris erläuterte, dass der Cast eine Art Running Gag entwickelt hatte, den er selbst "Dark Parks" taufte. "Wenn die ganze Besetzung dachte, 'Wir sind doch durch, oder? Wir können weitermachen?' – dann begannen wir, Witze zu improvisieren, die mit Sicherheit nie auf Sendung gehen würden, als eine Art Signal: 'Ich glaube, wir alle sind bereit, weiterzumachen'", erklärte Chris. Darüber hinaus war es unter den Kollegen durchaus üblich, sich gegenseitig mit besonders ausgefallenen Gags zu übertreffen, um beim alljährlichen Wrap-Party-Gag-Reel am Ende der Staffel den besten Lacher zu landen. Für Chris war die Angelegenheit letztlich eine Lektion darüber, dass selbst vermeintlich private Set-Momente ihren Weg in die Öffentlichkeit finden können – ob man es will oder nicht.

Chris Pratt bei der Premiere von Prime Videos "The Terminal List: Dark Wolf" in New York am 4. August 2025
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Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
IMAGO / WENN
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Katherine Schwarzenegger und Chris Pratt bei der Premiere von "The Electric State" in Hollywood
Getty Images
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